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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
Seite
138
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Wan der pallast ist so weit.

Ir tanczt, daz ir muede seit.

Er bat sie alle geleich,

Beide arme vnd reich,

Daz sie sich dez fließen,

Vnd fruewe mit ym anbießen,

Ee sie dannen wurden reiten.

Sie sprachen, sie möchten nicht erpeiten,Sye musten fruewe von hynnen varen.

Er sprach: got mueß euch bewarenYnd beleiten hyn wieder.

Er hiez jn zünden nyeder.

Die gest sich nyeder leiten.

Dez morgens sie sich bereiten.

Sociabilis der tegenWaz sanfft gelegenAuff mangem gueten pette,

Wann ez die jungfrauwe geacht hette.Von dem graffen er vrlaup nam.

Die jungfrauwe heymlich zue ym kwam.Sye fragt jn, wie er hett geslauffen.Jungfrauwe, wol, von euwern gnaden.

Er küst sie an der selben stuntAn iren rosenvarben mvnt.

Ich enphilhe euch dem höchsten got.

Da huebe sich iamer vnd not,

Da ez an ein scheiden gie.

Die jungfrauwe dez nicht enlie,

Sie schanckt ym ein vyngerlein,

Daz waz rot gtildein,

Vnd sie gab yms uff der vart.

Der ritter ir lop nicht spart.

Er gab ir ein gtildein fürspan.

Vrlaup er da von ir nam.

Noch einer rede ich nicht laß.

Fretint, vernym mich paß!

Ich wil dein uff die nacht warten

geriht. ? gemacht.