Ich will euch all beherbergen gern.
Der ain sprach: wirtt, nun thu mich heren.Wir haben vns ains dings vermessen,
Daz wir deiner speys nit werden essen,
Wann es ist vns beuolhen worden,
Thutt auch inhaltten vnßer orden,
Das wir darnach also trachten müessen.Darumb, mein wirtt, hab kain verdriessen,Das wir darnach gangen außVnd pringen die speyß herein ins hauß.
Der wirtt der sprach: mein lieben gsellen,Nun thund gleich leben, wie ir wellen!
Darzu will ich euch beholffen sein.
Der erst gsell sprach: ich will nach wein.Mein lieber wirtt, nun merck mich ebenYnd thu mir här zwu flaschen geben,
Da yede zehen maß inhaltt.
Die ain fültt er vol wassers paldVnd thett sy vndern manttl darVnd die lerenn trug er offennbarAim andern wirtt für seinen kellerVnd dacht im: das ich schieß kain fäler.
Er sprach zum wirtt: wie schenckst den weinSo vill ich vol die fläschenn mein.
Er sprach: acht pfenning gilt ain maß.
Mein wirtt, nun merck mich aber baßVnd füll du mir die flaschen vol!
Darnach kund ers verschlagen wolVnder den manttl sein mit list,
Vnd die flasch mit wasser zu der frist
Die thett er gar seüberlich herfür
Vnd sprach zum wirtt: nun gang mit mir!
So will ich dirs gar frainttlich zalen.
Der wirtt thätt im ind flaschen vallen,
Sprach: wann ich yedem nach wollt laßen,Wann wölt ich dann mein wein verkauffenn?Der gsell der sprach: so will ich es klagen,
35. ? laufen.