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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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IIs. 42, 98b

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Manchen hehlt In harnüsch ringenFrischleich In ritterlichem claidt.

Hiet Ims dy fraü nit vor gesaitt,

In hiett sein manhait vber stritten,

Er hiet Ja mit den andern geritten.

Sy übten alley ritter spil,

Türnirn, stechen, Streites villYnd alles, das zedencken ist.

Das sach der ritter über list.

Do mochter nicht geveiret han.

Da sach der ritter mannigen manDes helle feüers glensterDiirch liechten heim vensterDy flammen hoch erscheinn.

Das gint der ritter peingenDiirch dy heit lobsam,

Das es in all sein frendt nam.

Er gethat in grimleicher schbär:

Ach got, mit deiner giit vercherAn In dy Jamerlichen pein!

Er mocht nit lenger da pey sein,

Dy parmiing an geschaüen,

Ynd ker sich zii den fraiie.

Dy tantzen da in hocher weisIn rechten klaidern wol ze preis.

Dy fraü dem ritter wincken gan,

Sy hies in hocher atifstan,

Er solt den taiitten tantz vermeiden,

Ob er nicht iamer da wolt leiden.

Er sprach: fraü, seit ir dann todt?

Eiich ist der müiid doch rossen rod.Zwar ich bann doch vil gesechen,

Den vil anders was geschechen,

Denn eüch, fraü, geschechen sey;

Ir seit tetleicher varb frey.

Sy sprach: wie mir ist geschechen,

Das wird ich eüch wol ain lassen sehen,im al. 18. ? gedaht. 23. ? frauen.