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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Do das haußgesind heyin quam,

Knecht vnd megd er do her nam.

Er fragt sie uil pald,

Was sie hetten gethon in dem wald5 Bey dem heiligen man.

Das sult jr mich wissen lan!

Das haußgesind sprach: wir haben gepeichtVnd vnnser sei von sunden geleicht.

Das thue wir alles vmb den Ion,

10 Das vns got gnad sull thun.

Do gedacht der Ritter an sich:

Ach, wie gar ein sunder pin ich!

Ach, wie selten hon ich gepeichtVnd mein sei von sunden geleicht!

15 Sunst er uil rewe gewan.

Er sprach: ich wil auch zu dem vater gan.Der furt ein seliges leben,

Oh er mir rat mocht gehen,

Das ich mein sund gepuß,

20 Was ich dorumb leyden muß.

Er sprach: lieber vater mein,

Las dir mein sund geclagt sein!

Der ist vil vnd genug.

Ich hau manchen grossen vnfug25 Begangen in allem meinem leben.

Des wil ich mich schuldig geben.

Ich hab genomen armen leuten das jr,

Das doch lutzel frumet mir.

Vmb rawben vnd vmb prennen,

30 Kirchen prechen vnd rennen,

Hs. 56,132i> Hoffart treyben vnde schon frawen hoffiren,Dar vmb ich dich bitten wil,

Daz du mir vorgebist alle meyn schuldVnde mich wedir seczest in gotis hold.Vnde gib dar vmb büße mir,

Dy ich mag geleydin von dir!

Der vater sprach: son meyn,

34. ? huld.

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