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Hs. 56,131b AIN IIOFFLICH SPRUCH VON EINEM
RITTER.
Ain Ritter zu einen zeyten was,
Der hoch auf einer purg saß.
5 Der het freuden gar uil.
Furwar ich clas sprechen wil.
Er liett zwey kint vnd ein frawenVnd ein swester, der er torst getrawen.
Die kond jm wol rat geben,io Wie er sich hilt in allem seinem leben.
Er tet gern nach jrem gepot,
Bey der frawen frue vnd spot,
Doch was er gar ein wüster man,
Gen got er selten rewe gewan15 Vmb rauben vnd vmb prennen,
Ymb kirchen prechen vnd vmb rennen.
Er beswert sein armleut vil.
Das stund biß auf ein zyl,
Das got sein gnad mit jm tet,
20 Des er selten gedacht hett.
Es was bey Im nahet gesessenEin heiliger einsydel so vermessenIn einem wüsten wald zwar.
Dem peichten die leut gar.
25 Des Ritters gesind ging auch dar
Vnd begunden jm auch peichtenHs. 56,132 Vnd jr sei von sunden leichten.
1. Steht auch cgm. 714 4 , 127 als der ritter in der cappellen. Fastnacht-spiele s. 1377. 1443. H. v. d. Hagen vergleicht damit ein fahliau in Juhinalsnouveau recueil de contes et fabliaux 1, 353. Germania 9, 281.