Druckschrift 
Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
Seite
68
Einzelbild herunterladen
 

68

Got hört mein bet nit an.

Laider ich mueß hey seytz abe gan.

So tuet mir der teüffel kuntYnd reitet mich jn der helle grünt.

So stestu phaff neben mir,

So steen ich pheffyn auch neben dir.

Auff der erden mueß ich vnder dichYnd jn der helle muestu vnder mich,

Vnd wie daz sei, daz hastu jn der geschrift gesehenVnd wölt mir der warheit nit veriehen;

Ynd hettest mirs recht geseit,

Ich hett ez gelaßen uff mein eyd.

Du sagest mir, ich begyeng mynner daran,

Dan ich mit eynem leyen began:

Nu ist die schult deinAlleyn mere, dan mein,

Sprach die pheffein,

Dez byn ich ein effein.

Da von ich nymmer sage.

Ez meret sich nacht vnd tage.

Für wäre da daz uff kwam,

Daz der phaffe die pheffyn zue ym nam

Ynd offenlichen bei ir saß

Ynd mit ir tranck vnd

Vnd dez nachtes bei ir lack

Ynd fruewe gotes tysch pflag,

Da huebe sich die vntrewe anVnd der schawr jn die lant ganVnd wart die syntfluet breitYnd krieg det den leiiten leitVnd daz kynt hieß den vater liegenVnd prueder wieder prueder kriegenVnd gevater wieder gevater sam.

Da huebe sich groß vntrewe an.

Ir herren jn dem lande,

Die gern vertreiben schände,

Ir solt dorch got vnderstan

Vnd vertreibt sülch phaffen hin dan