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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Sy sprach: künig, ich wil dir sagenn,

Dein herren sind warleich alles sagenn,

Hs. 42, ll3i> Vnd lcümp der wund wir hewt her ein,

Es müs ewer aller end sein.

5 Hiecz noch ein grezzär her,

Er siecht dirs heut an all wer.

Er sprach: fraw, kanst du mir recht sagen,

Mit wew wilt du di warhat pehagen?

Sy sprach: das will ich dich wissen lan.io Von got ich eine in sin han.

Ich wil dich pehagenn,

Den wil ich dir sagen dy warhait trew.

Ja sich ich kainen manRech vnder seinen äugen ann,

15 Zehen kan ich jm gesagen wol,

Inn welher acht man jr haben scholt.

Fiir war ich jm gesagen kann,

Ob er des leibes sey ein man.

Ist er des leibes gar verzait,

20 Ich sag jms, es sey jm lieb oder lait.

Er sprach: hast von got den gewalt,

Das dv erkennst fürsten pald,

So gar sag mir, kaisserleiches magedein,

In welcher acht mach ich selber sein ?

25 La horn vnd la schawen

Riter vnd frawen,

Vnd saist du mir dy warhait,

Ich gelawb alles, das du saist.

Sich sprach: fürst gar hochgeporn,

30 Es würt dir leicht zorn.

Do von solt du mich sein lann.

Was ich an dir gesechen hann,

Hs. 42,114 Sagt ich dir die warhait,

Reicher künig, das wirt clyr laid.

35 Ich leug dir nicht vmb ein har.

2. ? zagen. 3. ? kumt der Wundrer. 5. ? Hietest. 10. ? ein im. 12. ? ichdie -warheit treu dir sagen. 13. ? deheinen. 14. ? Recht. 15. ? Zehant.16. ? in. 29. ? Sie, 31. ? erlan.