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XXXII. Vorlesung. Schlußbetrachtung.
von Irreseinsformen bilden endlich die von Jugend auf bestehendenkrankhaften Zustände, die entweder unverändert fortdauern oderdie Grundlage mannigfaltiger, anfallsweise verlaufender Störungenbilden.
Das etwa sind in den wesentlichsten Zügen die Gesichtspunkte,nach denen sich heute die klinischen Formen des Irreseins grup-pieren lassen. Indem wir überall von den ursächlichen Verhält-nissen ausgehen, dürfen wir hoffen, Krankheitsbilder aufzufinden,in deren Erscheinungen, Verlauf und Ausgang die Gleichheit oderVerschiedenheit der Entstehungsbedingungen zu deutlichem Aus-drucke kommt. Freilich begegnen uns heute noch in der tatsäch-lichen Beurteilung des klinischen Erfahrungsstofifes auf Schritt undTritt Unklarheiten und Zweifel. Wir sind eben von einer wirk-lichen Kenntnis der Ursachen, der Erscheinungen, des Verlaufesund Ausganges der einzelnen klinischen Formen noch soweit ent-fernt, daß an ein fest begründetes Lehrgebäude durchaus noch nichtzu denken ist. Was wir entwerfen, ist nur ein Grundriß, den derFortschritt unserer Wissenschaft in seinen Einzelheiten, vielleichtsogar in seinen Hauptlinien, noch vielfach umzugestalten und zuerweitern haben wird.