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Sauer, Davidoff, Langsdorf, Krusenstern und Anderehaben darüber ihre Stimme erhoben.
Wir werden uns auch nur über die nördlicheren Völkerschaften,die Tfchuktschi, die Bewohner der St. Laurenz-Insel und die derUfer des Kotzebue's - Sund wenige Bemerkungen erlauben und unsim Ganzen auf die russischen Berichte, Cook, die Geschichtschreiberder Billing'schen Expedition, Saretschew und Sauer, undauf die Beschreibung unserer Reise beziehen. Befugtere haben überdiese Völker zu reden übernommen.
Wir haben die Tfchuktschi an demselben Orte kennen gelernt,wo Cook und Billing vor uns gewesen waren. Wir haben ihreBerichte über die Sitten und Bräuche dieses Volkes, in sofern wirselbige kennen gelernt, sehr treu befunden und müssen ihnen nur ineinem Punkte widersprechen: nämlich in Ansehung des Vorzugs,der ihnen vor andern Völkerschaften eingeräumt wird; der Bildung,der Kraft, der Leibesgröße, der besonderen, mehr europäischen Gc-sichtszüge, die ihnen zugeschrieben werden. Wir haben in ihnen nurdie Eskimos der gegenüberliegenden Küste wieder erkannt, denensie uns sogar, wenigstens an Kunstfertigkeit, unterlegen geschienenhaben. Nur möchten sich ihrer etliche durch eine höhere Statur un-terscheiden.
Die Tfchuktschi erkennen zwar die russische Oberherrschaft an,aber der Tribut, den sie in die russischen Handelsplätze freiwilligbringen, ist gleichsam nur ein Zoll, wodurch sie sich selbige eröffnen,und sie genießen der Vortheile des Handels, indem ihre Selbstständig-keit und Unabhängigkeit unbefährdet bleibt.
Wie die St. Laurenz-Insel zwischen beiden Kontinenten liegt,so scheinen ihre Bewohner zwischen den Tfchuktschi und Amerikanerndie Mitte zu halten, den letzteren jedoch näher verwandt zu sein.Sie scheinen nicht ihre Todten, wie die Tfchuktschi, zu verbrennen.Wir haben Schädel auf dem Plateau der Insel und in den Felsen-trümmern am Fuße der Höhen angetroffen, aber nicht die aus Treib-holz aufgeführten Monumente bemerkt, die auf der amerikanischenKüste die Ruhestätte der Todten über dem gefrornen Boden der Hü-gel bezeichnen und vor den wilden Thieren schützen. Sie tragen be-