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4 (1864)
Entstehung
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auf einem ewig gefrornen Boden, auf einem Boden von gediegenemEis gedeihen.

Wahlemberg (cls vsA-etationo et ciimnte in 8elvstm sep-tentrionnli p. I-XXXIV.) hat für Europa dieses Gesetz aufgestellt:Die mittlere Temperatur der Luft ist gegen den 46. Grad nörd-licher Breite der Temperatur der Erde im ebenen, wenig über dieMceresfläche erhabenen Lande gleich. Von diesen! Mittelpunkt ausnimmt die Temperatur der Luft sowohl gegen Norden als gegen denGipfel der Berge schneller ab als die Temperatur der Erde, undgegen Süden schneller zu, so daß im Norden und auf den Bergen dieTemperatur der Erde wärmer, im Süden aber weniger war»! istals die mittlere Temperatur der Luft.

Ans den Küsten, welche wir besucht haben, können nur die di-rekte Sonnenhitze und die Temperatur der Luft während des Som-mers die Vegetation auf einer ewig gefrornen Erde unterhalten.Sollte da die Winterskälte so streng sein, daß die mittlere Tempe-ratur der Luft noch unter die Temperatur der Erde fallen könnte?Der Anblick der Natur auf diesen Küsten widerstreitet in Erman-gelung aller meteorologischen Beobachtungen dem erwähnten Gesetze,wie dasselbe, bewährt für Europa, ungünstig der von uns gewagtenHypothese scheint, nach welcher dieser Welttheil der crwärmterenLuft, die ihn bestreicht, sein milderes Klima zu verdanken hätte.

Steller zuerst, den Pallas den Unsterblichen nennt, hat un-ter Bering die Naturgeschichte dieses Land- und Meerstrichesenthüllt, und Merk ist unter Billing seiner Spur rühmlich er-gänzend gefolgt. Andere Gelehrte und Sammler haben gemächlicherin Kamtschatka geforscht und Unalaschka ist besucht worden. DieNamen Steller und Merk sind unverdunkelt geblieben. Von dem,was für die Botanik gewonnen ward, liegt Vieles noch vorzüglichin den Lambert'schen, Willdenow'schen und Görenk'schen Herbarienunedirt. Pallas hat in der 2oo^raxb!a rossioa, soweit selbige ge-diehen ist (bis zur Mitte der Fische), alles Zoologische zusammen-gestellt. Wir werden mit gebührender Ehrfurcht zu unseren Vor-gängern nur wenige Bemerkungen über die Fauna dieser Meere undKüsten uns erlauben.