Druckschrift 
4 (1864)
Entstehung
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gerung wahr; die Gebirgsart scheint wie zu Unalaschka Thonporphyrzu sein, und große Blöcke einer porösen Lava bilden zum Theilden Strand.

Die Insel St. Paul ist von größerem Umfang und niedrigerals St. George. Es erheben sich nur im Innern niedrige Hügel,deren einer einen stumpfen Kegel bildet. Die Ufer senken sich sanftzum Meer und bilden etliche Vorgebirge und Halbinseln. EtlicheRiffe erstrecken sich von der Insel und einem nahgelcgenen Felsen(der Bobcrinsel) aus in die See und sind für Schiffe nicht ohneGefahr. Die Halbinsel, auf welcher die Ansiedelung liegt, ist theilsaus gehäuften vulkanischen Schlacken, theils aus einer porösen, Eisen-Schlacken ähnlichen Lava gebildet, deren runzlige Oberfläche, aneinigen Stellen noch unbewachsen, außer Zweifel setzt, daß sie wirk-lich geflossen habe. Hat sich dieser Fluß aus Meeresgrund erhoben,oder hat ihn ein Berg ausgeworfen, welcher in sich versunken ist? Er kann sich schwerlich in dem jetzigen Zustande der Insel vonden fernen und niedern Hügeln des Innern auf fast wagerechterFläche bis zu den Ufern fortgewälzt haben. Ein Profil bei demLandungsplatz zeigt deutliche wagerechte Lagerung.

Man hat zu verschiedenen Malen von St. George und St.Paul Feuer zur See brennen sehen und in Hellen Tagen Land imSüdwesten von St. Paul zu unterscheiden geglaubt. Unsere Unter-suchung hat erwiesen, daß die letzte dieser Erscheinungen Trugscheinwar; die erste möchte vulkanisch gewesen sein.

Wir haben diese Inseln, die ungefähr unter der Breite vonRiga liegen, nur mit flüchtigem Blick angeschaut; es ist auffallend,um wie viel winterlicher die Natur auf ihnen erscheint als aufUnalaschka. Es hegen nicht, wie dort, geschützte Thäler und Gründeeine üppigere Vegetation und südlichere Pflanzen. Eine durchausalpinische Flora schließet sich, wie im höheren Norden, unmittelbaran die Flora des Strandes an. Die erhöhten Rücken von Felsen-trümmern sind von schwarzen und fahlen Lichenen, die vom schmel-zenden Schnee bewässerten Stellen von 8xlmZnrim, Moosen undwenigen Lnriees bewachsen. Die Erde hat keine Quellen mehr.Die verschiedenen arktischen Pflanzen wählen sich nach ihrer Natur