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4 (1864)
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Eingang der Cumberlandstraße bis zu der Repulsebai zu unter-suchen.

Ob aber, selbst in den günstigsten Jahren, die Durchfahrt freivon Eis und offen befunden werden kann, ob je die NordküsteAmerika's in ihrem ganzen Umfange und mit ihren'etwaigen nörd-lichsten Vorgebirgen selbst, wie die asiatische Küste streckweise undzu verschiedenen Malen, umfahren werden kann, ist eine andereFrage, die wir dahingestellt sein lasten. Das Meer kann in diesenhohen Breiten nur wenige Tage offen sein, und es verbinden sichalle Umstände, die Entdeckungen zu erschweren und deren Zuver-lässigkeit zu vermindern. Ueber dem Meere ruht zur Sommerzeitein dicker Nebel, welcher sich nur auflöst, wenn er von dem Windeüber das erwärmte« Land getrieben wird, und man sieht zur Seedie Sonne nicht, welche die Küste bescheint*).

iÄoäein null Irsvvls. Houston 1818. (Das Journal von M.

Fischer.)

HiaLsirvoost'u lila^urino, OLenmvnr 1818.

6axt. 8. Lndins. stonrnnl ok Isitnrnturs etc. Lpril 1818.

Desselben Hamnrics on tks late vovaae, ob äiscovvr^.

-die Hlxplnnntion von Kapt. Roß n. s. w.

') Wir haben dieses Phänomen besonders auf der Insel St. Laurentii, auflinalaschka, in der Bucht von Awatscha und zu San Francisco beobachtet.

Das Phänomen der Parhclien, welches sich oft im Norden des atlantischenOcean's zeigen soll, scheint im kamtschatkischen Meere selten. Wir selbst habenes nicht beobachtet, und ein Russe, welcher aus den aleutischen Inseln alt gewor-den, hatte cs in scinein Leben nur ein Mal gesehen.

Wir haben das Phänomen der Kunming (Mirage) am auffallendsten in derBeringsstraße und namentlich am Eingänge der Schischmareff'S-Bucht beobach-tet, wo es uns auf dem Lande und auf der See zu allen Stunden des Tageswie ein Zauber mit vielfältigen Täuschungen umringte. (Vergl. Oapt. st. kossvoyNAS x. 117.) Die Gegenstände, die am Horizonte liegen, scheinen sich vondemselben zu trennen und über denselben zu erheben (in gewöhnlichen Fällen um3 bis S Minuten, mit dem Sertant gemessen), sie spiegeln sich in dem Kreiseab, der durch ihren Abstand vom Horizonte entsteht, und scheinen durch ihr Spie-gelbild verlängert. Die Bedingungen dieses Phänomens haben uns eher inOertlichkeiten als in dem Wechsel der Atmosphäre zu liegen geschienen und wirhaben es unter verschiedenen Zonen mit ziemlicher Beständigkeit an denselbenOrten beobachtet, z. B. im Hafen von Hana-ruru (an der Aussicht nach Westen),in der Bucht von Manila u. s. w., nie aber in der Nähe der nicdern Inseln.