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Wir gestehen, daß Kapitain Burney uns für seine Meinungnicht gewonnen hat. Wir finden in seiner Chronologischen Ge-schichte der nordöstlichen Reisen die auf vorliegende Frage sich be-ziehenden historischen Zeugnisse auf das freimüthigste abgehandelt,und beziehen uns mit vollem Vertrauen darauf.
Daß Samoen Deschnew auf seiner berühmten Reise ausder Kolima oder Kovima nach dem Anadir 1648 das Nordost-Cap(LabslLtLleoz- oder Ln-oetox nass, das große Cap der Tschuktschi)nicht wirklich umfahren, sondern, wie später Staras Stadu-chin, zu Land auf einein engen Zsthmus durchkreuzt habe, dünktuns eine willkürliche Annahme, zu welcher die Berichte nicht berech-tigen und die namentlich Deschnew's Vorsatz, ein Schiff an derMündung des Anadir zu bauen, um den erpreßten Tribut nachJakutzk auf dem vorigen Wege zurück zu senden, hinlänglich widerlegt.
Sollten auch die Dokumente, die Müller, Coxe, Pallasin Händen gehabt und aus denen sie uns Deschnew's Reise be-richtet, nicht mehr aufzuweisen sein, scheinen uns diese Männer selbsthinlängliche Bürgen zu sein, und wir nehmen auf ihre Autoritätunbedenklich an: daß in diesem Einen Falle das Nordost-Cap oderScbelLt-lco^ nass zu Schiff umfahren worden ist.
Andere Gerüchte und Sagen einer gleichen Fahrt scheinen unsselbst unverbürgt. Wir messen gern dem von Sauer mitgetheiltenZeugnisse von Dauerkin Glauben bei, daß Schalauroff 1664im Eismeer und nicht am Ausflusse des Anadir umgekommen, undwir haben kein Zutrauen zu der Reise von Laptiew 1740, wie sieangeblich auS Gmelin's mündlichen Bekenntnissen in den Memoire»et observntious geoAraxviguss et eritigues sur In »ituatiou <1espu/s ssptsntrionaux, I-ausunne 1765. 4. x. 42. erzählt wird.
Die von Hendrick Hamel auf der Küste von Corca 1653und wiederholt von Henry Busch auf der Küste von Kam-
ancl oa tke Auostion vvketker ^.sür anä ^.meriea are oolltj§uous, or arosexavateä ^ ttio ssa, Oapt. Luruey. kkilosoxdieal Iraas-
riotiolls 1818, widerlegt in Quarterly Rsvik^v. ^ullv 1818.
6apt. ^ames Lnrovy k. 8. L^onäoll 1819.