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lappen waren zusammengeknüpft, in das Loch wieder durchgezogenund unscheinbar. Die Schneidezähne waren öfters ausgebrochen.Einige junge Leute unterschieden sich durch eine viel hellere Farbeder Haut. Wir sahen nur wenige Weiber, diese mit dunkelrothgefärbten Gesichtern, ohne Reiz und Anmuth und wie es schien ohneAnsehen unter den Männern. Eine derselben hielt einen Säuglingan der Brust. Wir halten uns deshalb zu keinem Schluß über dasZahlenverhältniß der beiden Geschlechter berechtigt.
Wenn wir die Berichte von Cook, Laperouse, Lisianskoyund unsere eigenen Erfahrungen vergleichen, dränget sich uns dieVermuthung auf, daß sich die Bevölkerung der Oster-Insel ver-mehrt und der Zustand der Insulaner gebessert hat. Ob aber diewohlthätigen Absichten des menschenfreundlichen Ludwig XVI., derdiesem Volke unsere Hausthiere, nutzbaren Gewächse und Frucht-bäume durch Laperouse überbringen ließ, erreicht worden, konntenwir nicht erfahren, und wir müssen es bezweifeln; wir sahen nurdie in Cook aufgezählten Produkte, Bananen, Zuckerrohr, Wurzelnund sehr kleine Hühner.
Als wir am Abend die Anker lichteten, ruheten befruchtendeWolken auf den Höhen der Insel.
Wir haben die vermuthliche Veranlassung des zweifelhaftenEmpfanges, den man uns auf der Oster-Jnsel gemacht, seither er-fahren und über uns selbst zu erröthen Ursache gehabt, wir, die wirdiese Menschen Wilde nennen. —
Die Insel Salas y Gomez ist eine bloße Klippe, die nacktund niedrig aus den Wellen hervortaucht; sie erhebt sich sattelförmiggegen beide Enden, wo die Gebirgsart an dem Tage liegt, indemdie Mitte anscheinlich mit Geschieben überstreut ist. Sie gehörtnicht zu den Korallenriffen, die nur weiter im Westen vorzukommenbeginnen. Vermuthen lassen sich Zusammenhang und gleiche Naturmit dem hohen vulkanischen Lande der nahgelegenen Oster-Jnsel.Noch sind keine Anfänge einer künftigen Vegetation darauf bemerk-bar. Sie dient unzähligen Waffervögeln zum Aufenthalt, die solche