Waihu oder die Oster-Jnsel. — Salas y Gomez*).
Wir setzten eben nur den Fuß aus den Lavastrand der Oster-Jnsel, und schmeicheln uns nicht, die Kenntniß, die man davonhat, beträchtlich erweitern zu können. Wir beziehen uns auf dieBerichte unserer Vorgänger, und suchen nur den Eindruck, den dieserasche Berührung in uns hinterließ, unfern Lesern zu vergegen-wärtigen.
Die Oster-Znsel erhebt sich mit breitgewölbtem Rücken, drei-eckig, die Winkel an pyramidenförmige Berge anlehnend, majestätischaus den Wellen empor. Es wiederholen sich in ihr im Kleinen dieruhig großartigen Linien von O.-Waihi. Sie schien uns durchausmit dem frischesten Grün angethan, die Erde überall und selbst anden steilsten Abhängen der Berge in gradlinige Felder eingetheilt,die sich durch anmuthige Farbenabstufungen unterschieden, und derenviele in gelber Blüthe standen. Wir staunten diese vulkanische,steinbedeckte, wegen ihres Mangels an Holz und Wasser berüchtigteErde verwundert an!
Wir glaubten einige der kolossalen Bildsäulen, die so vielBewunderung erregen, auf der Südostküste mit dem Fernrohr unter-schieden zu haben. In Cooksbai auf der Westküste, wo wir dieAnker fallen ließen, sind diejenigen dieser Büsten, die den Landungs-platz bezeichnten, und die Listanskoy noch gesehen hat, nicht mehrvorhanden.
*) Ärusenstern Beiträge zur Hydrographie p. 21S.