kungm mitzutheilen. Ein Blick auf den Atlas wird in Rücksichtder übrigen belehrender sein als was wir zu sagen vermöchten.
Die Insel Romanzoff ist von geringem Umfange. Der aufge-worfene Damm von Madreporen-Geschieben, der ihren äußern Saumbildet, schließt eine Niederung ein, wo die Dammerde mehr Tiefezu haben scheint und aus welcher sich schlangstämmige Cocospalmenhie und da erheben, ohne sich zu einem ganzen Walde zu drängen.— Der erhöhte schützende Rand ist auf der Seite unter dem Windestellenweis durchbrochen, und es scheint, daß bei sehr hoher Fluth dasMeer in das Innere der Insel eindringen müsse. Das an manchenStellen angesammelte Regenwasser war vollkommen süß.
Die Flora ist von der äußersten Dürftigkeit. Wir zählten nurneunzehn Arten vollkommene Pflanzen (ein Farrenkraut, drei Mono-kotyledonen und fünfzehn Dikotyledonen) und wir glauben nicht,daß viele unserer Aufmerksamkeit entgangen sind. Die niedern Ako-tyledonen, womit in höheren Breiten die Vegetation anhebt, scheinenzu fehlen. Die Lichene erscheinen nur an älteren Baumstämmen alsein pulverähnlicher Ueberzug, und der schwarze Anflug des Gesteinsscheint nicht vegetabilischer Natur zu sein. Ein Moos und etlicheSchwämme, die wir auf Radack gefunden, haben sich uns auf Ro-manzoff nicht gezeigt. — Die Pflanzers die wir beobachteten, waren:ein Polipodium, der Cocosbaum, der Pandanus, ein Gras, SoasvolaLönigii, ü'onrnelortia urgenten, Lxrbram Leinxbis, Onstturcku spe-oiosu, eine Lusaka, eine Lnxborbia, eine Losrbuvia, eine kraut-artige Nesselart, Pflanzen, welche alle auf Radack Vorkommen; undan Pflanzen, die daselbst fehlen: zwei strauchartige Rubiaceen, einanderer Strauch, Litbosxeimam inoanaw Lorst., Lortnluoeu (ole-raesu?), l-exickium xiseiäinm Lorst. und eine Ladinern (?).
Gesträuche mit ganzrandigen, einfachen, meist fleischigen Blät-tern und farblosen Blüthen bilden ein leicht durchdringliches Gebüsch,über welches der Cocosbaum sich erhebt, worin der Pandanus sichallein durch seine auffallende Form auszeichnet und nur die Onss^tumit blätterlosen röthlichen Fäden rankt. Der Grund scheint überalldurch das lose Pflanzenkleid hindurch.
Wir haben die Ratte, die freilich während der heißen Mittags-