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gessen oder nur zum Schmuck benutzt werde. Es kommt keine derveredelten Abarten vor. Die Agrikultur von Eap muß unvergleich-lich sein. Schwimmende Arum-Gärten werden da auf den Wässern,auf Holz- und Bambusflößen künstlich angelegt.
Der Pisang wird nicht sowohl der Frucht als seiner Fasernwegen kultivirt, aus welchen die Weiber zierliche mattenähnlicheZeuge oder zeugähnliche Matten zu weben oder zu flechten verstehen.Die Stücke dieser Zeuge sind in Gestalt eines türkischen Shawls,eine Elle breit und etliche Ellen lang. Eingeschlagene schwarze Fä-den bilden zierlich durchwirkte Muster an beiden Enden, und dieFäden des Aufzuges hängen als Fransen heraus. Diese Zeuge wer-den zuweilen mit Curcuma gefärbt. In der Reisebeschreibung desKapit. James Wilson, der im Duff 1797 mit den Insulanernder Provinz von Ulea verkehrte, werden diese Zeuge beschrieben unddie Kunst sie zu verfertigen ohne allen Grund der Belehrung derspanischen Missionare zugeschrieben*). Die Bananenpflanze wirdnach Kadu meist, bevor sie Früchte getragen, zur Gewinnung derFasern abgeschnitten.
Eine andere Pflanze, eine Llalvaosa, liefert einen Bast, derebenfalls auf einigen Inseln zu ähnlichen Zeugen verarbeitet wird**).
Der Papier-Maulbeerbaum und die Bastzeuge von O-Waihiwaren Kadu gleich unbekannt***-. Die Curcumawurzel wird zu
*) Wir erklären uns leicht, daß die Eingeborenen das Eisen mit dem Na-men begehrten, unter welchem Luito neun Jahre früher vieles von ven Euro-päern auf Guajan erhalten hatte. (Vmlu Chamori, für?Lran§ Ulea.) Wir be-greifen aber nicht, daß die mitgetheilten Zahlen aus keinem der uns bekanntenDialekte dieser Meere sind. Wir erkennen nur die allgemeinen Wurzeln desSprachstammes darin.
**) Eine Stelle in Cantova's Brief bestärkt uns in der Vermuthung,daß die unfruchtbare Bananenart, die auf den Philippinen eigens ihres Flachseswegen kultivirt wird, gleichfalls auf den Carolinen sich vorfiudet. „lVlettre enoeuvre unv espeee äe klaue 8auva§e et uu autrs arbre yu1 8'a.ppelleLnlibaxo xour eu kaire äs ln tolle."
***) Eine Stelle in Pigafetta möchte auf die Vermuthung bringen, daßdie kleine Schürze der Weiber auf den Marianen-Inseln Bastzeug gewesen sei.„Voile ou xlutot eeores minoe eomiuv äu papier yue l'ou tire äe l'au-bier äu. palmler." S. 61 der franz. Ausgabe.