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Wurzeln wieder zu Stämmen umgewandelt, indem ihr niederliegen-des Gezweig Wurzel gefaßt, eine Erscheinung, die auch sonst aufRadack nicht selten ist und auf Orkane schließen läßt. Der gegenden Rand der Insel zu niedrige Wald scheint deren fortschreitendeErweiterung anzudeuten. Der Pandanus ist verdrängt, Nichtszieht an diesem Ort den Menschen an. Eine Seeschwalbe, 8rerimswllila, nistet in unendlichen Schaaren in den hohen windgeschlagenenWipfeln*).
Das nutzbarste Gewächs dieser Inselkette ist der gemeine Pan-danus der Sndsee-Jnseln (Wob). Er wächst wild auf dem dürrstenSande, wo erst die Vegetation anhebt, und bereichert den Grunddurch die vielen Blätter, die er abwirst. Er wuchert in den feuch-ten Niederungen reicherer Inseln. Er wird außerdem mit Fleißangebaut, zahlreiche Abarten mit veredelter Frucht, die der Kulturzuzuschreiben sind, werden durch Ableger fortgepflanzt. Ihr Samenbringt die Urform der Art (der bU-nan) wieder hervor**). DieFrucht des Pandanus macht auf Radack die Volksnahrung aus.Die zusammengesetzten faserigen Steinfrüchte, aus denen die kugel-förmige Frucht besteht, enthalten an ihrer Basis, dem Punkte ihrerAnheftung, einen würzigen Saft. Man klopft erst, diesen Saft zu
Zu Erigup sahen wir auch über einer Insel, die sich übrigens vor an-tern nicht auszeichnct, denselben Vogel in gleich unzählbaren Flügen schwärmen.
Man zählt dieser Abarten über zwanzig und unterscheidet sie an deräußern Gestalt der Frucht oder der zusammengesetzten Steinfrüchte, die sie bil-den, und an der Zahl der in jeglicher enthaltenen einfachen Früchte oder Kerne.Der männliche Baum heißt Iki^nr, der wildwachsende weibliche tlirnan; Abartensind: Un^ar, llatzian, lsuÜLim, lsruusi, 1-urro, -Väiburiü, kÄielvbodon,
Kromnmu^b, Uabilebil, lumuIiLmu, ImAirluAubilnn, llii-
<Ii«ll :c. <Die Frucht, die wir 18lS von Udirick erhielten, war Imrro, der Pan-danus auf der Znsel Romanzoff Ilruuu.) Der Thcil der Frucht, woraus aufRadack und Ralick die Menschen ihre Nahrung ziehen, wird auf den Sandwich-,Marquesas- und Freundschafts-Inseln zu wohlriechenden, goldglänzendcn Kränzenangewandt. Wir bemerken beiläufig, daß die Gattung Pandanus eine fernereschwierige Untersuchung erfordert, da die Charaktere, welche die mehrsten Bota-niker gewählt haben, die Arten, die sie aufgestellt, zu unterscheiden, von keinemGewichte sind. I-our«iro llor. Oocbin. bemerkt ausdrücklich, daß die Frucht,des k. oelvrnkissimns ungenießbar sei.
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