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4 (1864)
Entstehung
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ker stehen auf keiner geringen Stufe der Bildung, und die Bewohnerder Marianen standen in nichts ihren Briidern nach.

Sie waren in der Schifffahrt den kunstreichsten der Carolinerwenigstens gleich.*) Die noch bestehenden Werke ihrer Baukunstauf Tinian und Saypan bezeugen, daß sie in dieser Hinsicht denübrigen überlegen waren, und wir haben unter ihren Antiquitätenetwas entdeckt, das einen unermeßlichen Schritt in der Civilisationzu bezeichnen scheint, den sie allen Inselbewohnern des großen Ocean'svorauSgethan hatten. Wir reden von der Erfindung der Münze.Wir haben die Gegenstände, die wir beschreiben, selbst gesehen undwir erläutern sie nach der befugten Autorität, nach Don Luis deTorres, dem Freunde der Indianer, dem Kenner ihrer Sitten undunserm Freunde.

An einer groben Schnur von Cocosbast sind Scheiben vonSchildkröte von der Gestalt einer Knopfform, aber dünn wie Papier,dicht aneinander gepreßt, eingefädelt und durch Reibung äußerlichgeglättet. Das Ganze bildet eine biegsame Walze von der Dickeeines Fingers und von der Länge einiger Fuße.

Diese Schnüre sollen als ein Mittel des Handels in Umlaufgewesen sein, und sie zu verfertigen und auszugeben war das Rechtnur weniger Häuptlinge.

Schildkrötenfelder von der großen Seeschildkröte sind verschie-dentlich in der Mitte von einem größeren und an dem breitern,

») Wir müssen hier in Dampier'S Bericht von den kross der Maria-nen-Jnseln eine Unrichtigleit rügen. Die Fahrzeuge der Caroliner segeln wirk-lich nur, wie es in Anson's Reise angegeben wird und wie schon Pigafettabemerkt, mit dem Ausleger auf der Windseite und der flachen Seite des Bootsunter dem Winde. Es ist auch nach Anson, dar inan diese Fahrzeuge in Eng-land nachgcahmt hat; der Lauf von 2t Knoten, den Dampier denselben zu-schrcibt, muß übertrieben scheinen, obgleich sic leicht, schnell und besonders vielgeschickter sind als unsere Schiffe, scharf bei dem Winde zu segeln. Wirmüssen ferner bemerken, was sich ohnehin von selbst versteht, daß das Steuer-ruder stets unter dem Winde geführt wird, welches in Betreff der Bootevon Radack in den zu diesem Werke gehörigen Zeichnungen nicht immer beach-tet worden.