Vokabularium
der Dialekte Chamori (Marianen-Inseln) und von Eap, Uleaund Radack.
Anmerkung.
Wir haben den Laut mit unfern deutschen Buchstaben, so weitsie hinreichten, zu malen versucht. Einen Mittellaut zwischen A undO haben wir ein sehr offenes s (das französische ai — s'aimais)L, «ine den französischen Nasen-Lauten sehr nahe kommende Endung
— nx geschrieben. Wir haben für das deutsche W das einfache Vgebraucht und aus dem englischen Alphabet das und das tb fürverwandte Laute entlehnt. Das s oder x der Franzosen, der Rus-sen, kommt blos in dem Worte Faxen vor.
Der Accent fällt meist auf die letzte Sylbe. Wo sonst Mit-lauter sich begegnen oder sich häufen würden, scheint ein gleitenderSelbstlauter euphonisch eingeschaltet zu werden.
Daß übrigens keiner der Fehler, denen wir in ähnlichen Ar-beiten mit Nachsicht begegnen, umgangen werden konnte, brauchenwir wohl nicht erst zu erinnern. Unvermeidlicher Mißverständnissenicht zu gedenken, ist unsere Rechtschreibung schwankend, wie selbstdie Aussprache unseres LehrerS in ihm fremden Sprachen unzuver-lässig war. Wir hörten auf Radack Lloäiä, Iruä, vile, — Kadusprach lUe-iä, Irus, Udila aus. Wir waren stets zwischen I>, tbund s, zwischen ob, Ic und x u. s. w. zweifelhaft. Von letzterenBuchstaben scheinen ob oder U am Ende eines Wortes hart zu klin-gen und in der Verbindung in ein weicheres x überzugehen. Inxaeb.
— Inxaxa xamolato Ross'ia. Ich verstehe nicht. — Ich verstehenicht die Sprache Rußland.