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eine eigenthümliche Menschenrcice von langem Haarwuchs und öftersvon hellerer Farbe als die Malapen.
Wir finden in den Geschichtsschreibern von Manila keinenGrund, eine dritte, von den Negern und den gebildeten hellfarbigenKüstenbewohnern verschiedene Race aus diesen Inseln anzunehmen.
Die Sprache der Papuas, die mitten unter andern Völkern invereinzelten Stämmen außer aller Gemeinschaft und Verbindungleben, muß sich in viele ganz abweichende Mundarten gespalten ha-ben ; die Malayen der Halbinsel Malacca betrachten die Dialekte derNeger des Gebirges als bloßes Zwitschern, der Stimme größererVögel allein vergleichbar, und es herrscht auf manchen der Inselnkeine günstigere Vorstellung davon. — Die Sprache der Haraforasgilt eben auch für eine ganz besondere, die mit den Sprachen derübrigen Völker nichts gemein hat*). Von den Aetas der Philip-pinen behaupten dagegen die Spanier, daß in der Regel ihr Idiomeine große Uebereinstimmung mit dem der Küstenbewohner habe(bb-a lluan rls la Ooncopoion ), und daß sie Dialekte derselbenSprache reden als die Indianer (Xuniga).
Nach Förster sind die Sprachen der Völkerschaft seiner zwei-ten Menschenrace nicht nur von der gemeinsamen Sprache der Süd-länder gänzlich verschieden, sondern auch unter einander völlig fremdund unähnlich. Die von ihm mitgetheiltcn Proben enthalten jedoch,außer den Zahlwörtern, noch einige wenige Wurzeln, die gemein-schaftlich sind; und dieselbe Bemerkung ist auch auf dis Vokabula-rien anwendbar, die Lemaire und Schuten auf Neu-Guinea undder Jsle de Moise gesammelt haben.
Die Sprachen auf Neu-Holland scheinen unter sich und vonden Dialekten der andern Menschenrace abweichend, jedoch sind dieWörtersammlungen, die man davon hat, unzulänglich ein Urtheil zubegründen. Sir Robert Brown hat uns versichert, daß dieVölkerschaften, mit denen er verkehrt, nicht über Vier zu zählen ver-mögen, und daß Fünf und Vier für sie zusammenfließen.
*) I. e. x. 216 u. 217. HlarZävn Orainmar. lutroäuLtion
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