me» in den, spanischen Gebiet auch vor. Der Taijo nur macht eineAusnahme. Die Rinde dieses Baumes, die glatt ist von der Dickeeiner Linie, ist für die Heilung innerlicher Aposteme und jeder ArtFistel oder Wunde von besonderer Kraft. Man trinkt für innerlicheAposteme und Geschwüre Wasser, worin sie gekocht werden, undman badet und wäscht sich für solche äußerliche Uebel mit diesen:Wasser und überstreut sich sodann mit dem Pulver derselben Rinde,die getrocknet und zerrieben worden. Die übrigen -Pflanzen undKräuter dieses Landstrichs sind von gleicher Eigenschaft mit denen,die das spanische Gebiet hervorbringt.
Alan trifft in den Gebirgen Löwen an, die sich von andernThieren ernähren, den Menschen aber, die sie meiden, unschädlich sind.Daselbst kommen auch etliche Bergziegcn und Rehe, von der Größeeines Lammes, vor; ihr Fleisch ist von gutem Geschmack. Die Flüssesind an guten Forellen und geringeren Fischartcn reich. An ihrenUfern kommt ein Thier vor, jedoch nicht häufig, welches von Fischenlebt, von den Spaniern Wasserkatze und von den Indianern Guillingenannt wird. Sein Fell giebt ein schätzbares Pelzwerk ab, unddas äußerst feine Haar hat seines Gleichen nicht für die Verfertigungvon Hüten*).
Wir kehren zu den Indianern zurück. Sie gebrauchen, um dieFreiheit ihrer Staaten zu bewahren, eine gar behutsame Politik.Sie lassen keinen Spanier noch Fremden durch ihr Gebiet reisen,geschweige denn dasselbe durchforschen, ohne Vorwissen und Erlaüb-niß des Kaziken des Distriktes, welche Erlaubniß er nie ertheilt,ohne den wohl zu kennen, dem er sie giebt. Dies wird auch in An-sehung der Missionare beobachtet, die im Innern des Landes voneiner Mission zur andern reisen, ohne von dem Missionare des Di-striktes selbst begleitet zu sein; denn gegen diesen besondere Vorsichts-maßregeln zu gebrauchen, so weit erstreckt sich das Mißtrauen desIndianers nicht. Ich werde daS Maaß ihrer mißtraulichen Bedächt-lichkeit angeben. Die mehrsten Indianer sind Christen, und alle,ohne Ausnahmen, mögen und wollen, daß ihre Kinder getauft wer-
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