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24 .
Früh fanden die GästeZum Feste sich ein,
Und reichlich gereicht wardDen Riesen der Trank.
Thor aß einen Ochsen,
Er aß acht Lachse,
Zusammen was Süß'resSonst gab für die Frauen;Er trank wohl des MethesDrei Maaße allein.
25 .
Da Hub Thrym an,
Der Herrscher der Riesen:„Wann hast du BräuteHungriger je geseh'n? —Nie Hab' ich BräuteHungriger je geseh'n;
Nie Mägdlein des MethesMehr genießen, als sie."
26 .
Saß Loki dabei,
Die löbliche Maid,
Bereit dem RiesenRede zu steh'n:
„Seit acht Nächten nichtsGenossen hat Fraya,
Rasend vor ReiselustNach Riesenheim."
27 .
Thrym lüftet' das Leinen
Aus Lust sie zu küssen,
So weit der Saal war,
Ward zurück er geschreckt.
„Wie sind doch furchtbarFraya's Augen,
Dünkte mich Feuer hervorFunkeln zu seh'n!"
28 .
Saß Loki dabei,
Die löbliche Maid,
Bereit dem RiesenRede zu steh'n:
„Seit acht Nächten nichtGenoß sie des Schlafes,
Rasend vor ReiselustNach Riesenheim."
29 .
Da trat in den Saal Thrym'sTraurige Schwester,
Die gar sich die GabenZu begehren erkühnt:
„Ich reiche die rothenRinge dir dar,
Verlangt' dich in LustNach Fraya's Liebe,
Nach Fraya's LiebeUnd freudiger Huld?"
30 .
Da Hub Thrym an,
Der Herrscher der Riesen: