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2 (1864)
Entstehung
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222
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17 .

Da Hub Thor an,

Der hochernste Gott:

Es würden die GötterMich weibisch schelten,

Legt' ich das bräutlicheLeinen mir an."

18 .

. Da Hub Loki an,

Loveyia's Sohn:

Thor, solcher WorteWoll' dich enthalten;

Rasch werden die RiesenVom Reich uns verdrängen,Holst deinen HammerHeim du nicht schnell."

IS.

Bräutliches LeinenLegten dem Thor sie an;

Er hatte den hehren,

Den funkelnden Halsschmuck;Klug ließ er erklingenGeklirr der Schlüssel;

Ein weiblich GewandUmwallte sein Knie;

Es blinkte die Brust ihmVon breiten Juwelen;

Das Haar war gehüllt ihmUnd hoch gethürmt.

20.

Da Hub Loki an,

Loveyia's Sohn:

Ich will dich gleichfallsBegleiten als Maid;

Wir beide, wir reisenNach Riesenheim."

21 .

Hastig die HirscheHcimgetrieben,

Wurden dem Wagen geschirrtWohl zur eiligen Fahrt.

Die Steine zerstoben,

Flamme stieg auf.

So reiste Odin's SohnNach Riesenheim.

22 .

Da Hub Thrym an,

Der Herrscher der Riesen:Auf! Auf! ihr Riesen,Bereitet die Bänke,

Nun führt mir Fraya,

Die Frau, herein."

23 .

Heim kamen die Farren,Die goldgchörnten,

Die schwarzen Rinder,

Dem Riesen zur Lust:

Habe der Schätze viel,

Habe der Spangen viel,Fehlte mir Fraya! Zu freien annoch."