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Und ewig ungelöschten Durst mir flammen; —Vom Allerschaffer fordr' ich alle Schuld,
Wir müssen wollen, ja wir müssen! — müssen?Nicht frei denn? — also, wollend, nur ein Stein,Der in die Tiefe fällt, und fühlt — er wolle.
Was bist du Mensch denn? gier'ger AllumfasserDes Universums kühner Freier du,
Der blind, in Nacht, in zwiefach ew'gem DunkelGebannt zu irren, nichts erkennen kannst,
Ein ewig ungelöstes Räthsel dir;
Erschaffer deiner Welt nach ewigenGesetzen, selbst von ihr erschaffen,
Was bist du mächt'ger, nichtiger Erdenwurm?
Ein Gott in Banden, oder nur ein Staub?
Was ist des Denkens, was der Sinnen Welt?
Die Zeit, der Raum, die Allumfassenden,
Und ihre Schöpfungen, durch die sie werden?
Was außer ihnen, das Unendliche?
Was ist die Gottheit, jeder großen KetteEin erstes ewig unbegriff'neS Glied,
Das, nicht getragen, alle Glieder trägt? —Erscheinung nur und Wahn ist alles mir.
Es wirft das Licht, das inn're, dort hinausAuf ausgespannte Nacht die Bilder hin,
Ein leerer Widerschein des eig'nen Jch's,
Und so entsteht die Welt, die ich erkenne.
So hat — vielleicht der Zufall es geordnet,
Der große Bildner, den sie Gottheit nennen.
Und wenn, nicht blos gedacht, dort Geist und KörperUnd Gottheit sind, — wie fass' ich sie? — umsonst!Es treten ewig zwischen sie und michDer Sinne Lügen, der Vernunft Gesetze.