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2 (1864)
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Faust.

Ein Versuch.

1803 .

Doch wozu ist des Weisen Thorheit nütz?Schlcgel's Shakespeare. (Was ihr wollt." IH. l.)

Faust. Sem guter und sein böser Geist, zwei Stimmen.

(Faustcn's Studirzimmer, von einer einzigen Lampe erleuchtet.)

Faust.

Der Jugend kurze Jahre sind dahin,

Dahin die Jahre kräft'ger Mannheit, Faust!

Es neigt sich schon die Sonne deines Lebens

Hast du gelebt? hier, fremd in dieser Welt,

Verträumtest du die karggezählten Stunden,

Nach Wahrheit ringend, die PygmäenkräfteAnstrengend in dem Riesenkampf o Thor!

Du, der in wildem Jugendfeuer schwelgend,

Uncingedenk der Zukunft, deiner selbst,

Des großen Weltalls, das um dich sich kreist,

Genuß nur kennst, Genuß nur keimen willst;

Beglückter Liebling du der Gegenwart,

Dich muß ich weis', so wie du glücklich bist,

Auch preisen. Weis'! und Thor? Sinnleerc Namen!Nur Kranke giebt's, ich kenne keine Thoren.

Ein Funke glomm im Busen mir, (ihn legteDie fremde Hand,) er mußte hoch entlodern,