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2 (1864)
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Mit deren Kronen ich gespielt, den Haß gekühlt.

Sie ließen uns nur unsrer Thaten Ruhm zurück.

Ihr werdet bald, aus selbstcrkor'ner Hast erlöst,

Mein stolz durch mich gewes'nes Frankreich wiederseh'n,

Und trauern an dem vielgeliebten Seinestrand.

O grüßt mein Frankreich, grüßet mir mein heimisch Land!

War' Frankreich dieser nackte, sturmgeschlag'ne Fels,

Ich wollt' ihn lieben.

Montholon.

Frankreich finden wir, o Herr,

Nur immerdar, wo dein geweihtes Haupt verweilt.

Napoleon.

Nicht also, nein mein Frankreich grüßt und . . . meinen Sohn,Entfernet euch; nicht sollet ihr mich weinen seh'n,

Grüßt meinen Sohn, den grausam mir entfremdeten;

Mein Sohn, mein Sohn!

Antomarchi.

Gehorcht dem Kaiser, tretet ab!

(Napoleon ist mit verhülltem Antlitz zurückgcsunken. Alle heften fragend dieAugen auf Antomarchi, der unverwandt den Kranken betrachtet. Sieentfernen sich zögernd.)

Antomarchi (allein bei Napoleon. Lange Pause. Er wirft sich in einenSessel im Vordergründe und verhüllt sein Antlitz.)

Lösch' aus, du Stern der Herrlichkeit!

(Es irschcincn Europa, Geschichte und Poesie. Napoleon streckt dieArme nach ihnen aus.)

Europa.

Napoleon!

Wcltherrscher einst, in Fesseln nun Verschmachtender;

Zurück von dir nicht fordernd das vergoss'ne Blut,

Das thcure meiner Kinder, nein, den hohen Preis,

Um welchen fließen es gesollt, erschein' ich dir.

Es rangen zwei Weltalter um die Herrschaft; du