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Ich bin gelähmt, gebannt an diese Stelle,
Im Schlaf, in: Traum, mich drückt der Alp wohl gar.Erweckt mich! — Ha! dies ist die Schloßkapelle,
Die Heimath. Heil, daß es ein Traum nur war!
Die Thür ist auf, ich spähe von der Schwelle;
Dort kniet ein Weib und betet am Altar. —
O meine Mutter! ja du weinst im StillenVor Gott um des verlor'nen Sohnes willen.
Der einz'ge bin ich unter deinen Söhnen,
An welchem du nur Schmerz erlebet hast;
Ich könnt' an diese Welt mich nicht gewöhnen,Die sich verschloß dem ungefügen Gast;
Ich taugte nicht in einem Amt zu fröhneN, —So fiel ich allen und mir selbst zur Last.
Laß, Mutter, mich in Demuth und in TreuenDir dienen und den Brüdern, und bereuen.
O Mutter, Mutter, laß dein Angesicht,
Laß deine lieben Züge nur mich schauen,
Blick her! es wird auf mich das milde LichtDes mütterlichen Auges Ruhe thaue»;
Beharrst du stumm und starr? du regst dich nicht?
O! mich beschleicht ein namenloses Grauen! —
Und langsam wendest du — ich athme freier —
Nach mir das Haupt, — du greifst nach deinem Schleier.
Weh' mir! ein Schädel stiert, ein morsch Gebein,Mich an aus Höhlen ohne Stern und Kraft:Du Mutter bist ja todt, ich seh' es ein,
WaS aber brichst du aus des Grabes Hast?
II.,
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