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Noch hört nicht auf allnächtlich zu vollbringenDie gottgewollte Bahn das Sternenheer,
Dem Schöpfer mahnend Huld'gung darzubringen.
Was glimmt dort für ein Stern auf hohem Meer?Was regt sich in den Buchten leise, leise?
Was schleicht zum Strande von den Dünen her?
' Es fahren Boote, schwenken sich zum Kreise,
Alan hört die Welle nur, die brandend bricht,Still rudern Männer, Weiber, Kinder, Greise.
Dort fern auf hohen: Meer das kleine Licht,
Das ist der Stern, dem, unter Gottes Hut,
Die Schaar sich zugcwandt mit Zuversicht.
Ein schwanker Nachen auf bewegter Fluth,
Das ist der Tempel, ist des Herrn Altar,Worüber ausgespannt der Himmel ruht.
Und an: Altäre steht im weißen Haar,
Der fest geblieben in der Trübsal Stunde,
Der Hirt, der alte, der bedrängten Schaar.
Und der Geächtete, den in der RundeDie gläubige Gemeinde hat umgebe»,
Vollbringt das Opfer nach den: neuen Bunde;
Dann betet er: Herr über Tod und Leben,
Erhör' uns du: vergieb uns unsre Schuld,
Wie selber unfern Schuld'gern wir vergeben.
Wir beten: nimm von uns in deiner HuldDen bitten: Kelch, den du uns ausersehen,
Wenn nicht, gieb ihn zu leeren uns Geduld.
Denn dein, nicht unser Wille soll geschehen,
Dein ist die Kraft, dein ist die Herrlichkeit,
Und ewig wird allein dein Reich bestehen.
Wir Kinder Frankreichs beten allezeit:
Nicht wende du im Zorn dein AngesichtVon unserm Land und unsrer Obrigkeit.