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Da schwur er beim Propheten ihr einen thcuren Eid,
Er würde mm und »immer versuchen eine Maid;
Da gab sie dem Bezwuug'nen die Freiheit anfzustch'n,
Und schenkt' ihm seine Waffen, und hieß hinaus ihn geh'».
Er aber zähneknirschend, der tiefen Schmach bewußt,
Nach blnt'ger Rache dürstend, stößt schnell in ihre BrustDenselben Dolch, den eben ihm ihre Hand gereicht;
Sie sinkt zu seinen Füßen, verblutet und erbleicht.
Vom Frohndicnst kommt der Alte zurück in böser Stund',Er schaut die thenre Leiche und ringt die Hände wund:
„Mein Sohn, mein Sohn Georgis, hast oft die Hände rothGefärbt in Türkenblnte, gieb Einen: noch den Tod."
Und Ariph hört den Jammer und schaut des Greises Schmerz;Es ist ein Schuß gefallen, die Kugel traf ins Herz;
Der Vater und die Tochter sind blutig nun vereint,
Und keiner ist vorhanden, der über beide weint.
Georgis, Held Georgis, hast oft die Hände rothGefärbt in Türkenblnte, gieb Einen: noch den Tod.
Wer aber bringt dir Kunde ans ferner Heimath her?
Du trägst nun Sklavenbande in unsrer Feinde Heer.
Die Mövcn bringen Kunde von Kreta's heim'schen: Strand,Er hört die Möven, schüttelt und sprengt sein Sklavenband,
Ein Landsmann schafft ihn: Waffen, ein and'rer Ueberfahrt,
Er brütet Tag' und Nächte auf Rache selt'ner Art.
Was wühlt er stumm und grausig ein nengeschüttet Grab,Und stört die Leiche dessen, der ihn: das Leben gab?
Wohl schneidet aus dem Herz«: er Ariph's Blei hervor,
Und ladet vielbedächtig damit sein Feuerrohr.