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sondern auch mehrere noch nngedruckte, namentlich einige anRosa Maria gerichtete, zur Benutzung bei einer neuen Auf-lage mitgetheilt hat. Ferner kam ein Theil des handschrift-lichen Nachlasses Chamisso's erst 1854 in meine Hände, alsnach dem Tode der treuen Erzieherin der jüngeren Kinder dasChamisso'sche Haus in Berlin sich auflöste. Auch in diesemfand sich manches, was zur Ergänzung des Lebensabrisses diente.Mit Hülfe dieser Materialien habe ich einzelne Unrichtigkeitenin der Biographie und Fehler im Text der Briefe berichtigtund Lücken ergänzt; mehrere besonders interessante Briefe habeich vollständig mitgetheilt, andere bei der Ueberarbeitung derUebersichten benutzt, welche ich bereits in der dritten Auflage deneinzelnen Abschnitten des fünften Bandes vorausgeschickt hatte.Sie erscheinen in so erweiterter Gestalt, daß der Leser aus den-selben leicht einen vollständigen Ueberblick über Chamisso'säußeres und inneres Leben gewinnen wird. Zur Ergänzungund Belebung dieser kurzen Skizzen dienen die einer jedenderselben folgenden, streng chronologisch geordneten Briefe.Tie Auswahl der an Gustav Schwab gerichteten (im Anhangzum Leben) wird namentlich das ergänzen, was im drittenBuch des Lebens über Chamisso's Thätigkeit für den Musen-almanach mitgetheilt ist. Auch die Mittheilung eines län-geren Briefes von Uhland aus früherer Zeit dürfte den Freun-den beider Dichter willkommen sein.
Es ist von mehreren Seiten, unter andern von deinwohlwollenden Beurtheiler der dritten Ausgabe in der Augs-burger allgemeinen Zeitung (1854. No. 346. Beil.) der Wunschausgesprochen worden, daß ich aus dem vorhandenen Stoffein gedrängtes, übersichtliches und zugleich mehr harmonischesWerk bilden möchte, wie es Chamisso's Charakter, literarischeLeistungen und Schicksale in gleichem Maße verdienten. Aber