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Die thierische Eigenwärme und deren Erhaltung
Entstehung
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Kleidung eine Hemmung der Wärmestrahlung nach einer oderder anderen Seite hin sein soll, so ist auch eine möglichst HelleKleidung für beide Verwendungen das Angemessenste, weil dieweiße Farbe ein viel schlechterer Wärmeleiter ist als die schwarze.— In Bezug auf Dichtigkeit und Färbung haben also unter denSäugethieren der Eisbär, der Jack und das Schaf das aus-gezeichnetste Schutzkleid.

Die beiden bisher besprochenen Hülfsmittel beziehen sichnur auf Regelungen der Verkehrsmöglichkeit zwischen der Tempe-ratur der Luft und der Eigenwärme des Körpers. Neben diesenbesitzt aber der Organismus in seinen eigenen Lebensfunktioneneine Reihe von Hülfsmitteln, welche im stände sind innerhalbgewisser Grenzen den nachtheiligen Einwirkungen unpassenderäußerer Temperaturgrade zu widerstehen; und diese Hülfsmittelwerden dadurch in die Erscheinung gerufen, daß die Haut, welchedie oberflächliche Schichte des Körpers bildet, bis zu einem ge-wissen Grade von der äußeren Temperatur durchdrungen undsomit direkt von außen her erwärmt oder ausgekältet wird.

Ist die äußere Temperatur eine zu hohe, so ist die nächsteFolge der Durchwärmung der äußeren Haut eine Erschlaffungder in dieser reichlich vorhandenen Blutgefäße. Diese letzterenkönnen deswegen dem von der Herzkraft mitgetheilten Drucke,unter welchem das Blut in den Gefäßen strömt, nicht genügendwiderstehen und werden daher stark mit Blut erfüllt. DemAuge bietet sich diese Blutfülle als mehr oder weniger starkeRöthung dar, für den Organismus selbst wird sie aber von größterWichtigkeit, indem ans ihr die Möglichkeit einer stärkeren Ab-kühlung desselben beruht. Fürs erste nämlich ist dadurch einegewisse größere Menge von Blut an die Oberfläche gerückt undkann etwas von ihrer Wärme an die immerhin noch kühlereAtmosphäre abgeben, in ähnlicher Weise, wie ja auch ein zuwarmes Getränk durch die Berührung mit dem angeblasenen

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