Druckschrift 
2 (1891)
Entstehung
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mich erincrt, wie vfst E. L. mir gerechten, zu suchen, mich mitt dießer äawonselbsten zu versöhnen; derowegen Hube ich den äno äs Noaillsst gebetten,dießer äarnon von meinetwegen zu sagen, daß ich so touolärt were von allerfreündtschafft, so sie mir in meinem Unglück bezeugt, daß ich sie butte, dochdie mühe zu nehmen, zu mir zu kommen, denn ich dörffte nicht anßgehen.Dießes hutt sie gestern umb 6 gethan. Ich Hube ihr gleich widerholt, wieoontont ich von ihr were undt begehre ihre freündtschafft, habe ihr auch ge-stunden, daß ich übel zufrieden mitt ihr geweßen, weilten ich gemeint, daßsie mir des Königs gnaden entzogen undt mich gehast hette, daß ich es auchvon inaä. In, äanpläno erfahren, wolle aber gerne alles vergehen, wenn sienur meine freündin sein wolte. Hirauff hutt sie mir viel schönne undt slo-gnonts fachen gesagt undt ihre freündtschafft versprochen, undt wir habennnß ambrassirt. Hernach Hube ich ihr gesagt, es were nicht genung, daß sienur entbotten, daß der König mir ungnädig were, sie müste mir auch sagen,wie ich wider in gnaden kommen könte. Darauff hatt sie mir geraten, gantzoffenhertzig mitt dem König zu sprechen, selber gestehen, daß ich sie gehasthette, weilten ich gemeindt, daß sie mir böß ottios bey dem König thete, auchwarumb ich böß über den König geweßen. Dießen raht habe sichs gefolgt,undt wie mir Nonsisnr gesagt hatte, daß der König auch böß were, daß ichE. L. zu offenhertzig schreibe, so habe ich auch diß artiols traotirt undt ge-sagt, daß diß I. M. nicht müste Wunder nehmen, daß E. L. die psrsonvon der Welt wercn, ahn welcher ich ahm meisten attaobirt were auß rsoon-noissanos undt auß inoiiuation, daß ich E. L. mein Hertz zu allen Zeitenöffnete undt daß, so lang I. M. mir Dero gnaden erzeigt, hette ichs E. L.gerümbt, da I. M. mich übel traotirt, hette ich E. L. geklagt, undt könte nieanderst vor E.L. sein. Der König sagte, er wüste nichts von meinen brieffen,hette keinen gesehen, es were nur eine einbildung von Nonsisur geweßen;er finde nicht übel, daß ich E. L. alß eine mutter ehrte undt liebte; aberE. L. hasten ihn. Ich sagte, E. L. aäwirirton alle zeit seine große gualitotsn,allein wenn es I. M. beliebte, würden sie auch von E. L. geliebet werden.Nachdem ich I. M. alles außgelegt undt clar gewichen, daß, so übel siemich auch traotirt, ich sie doch jederzeit rospsotirot undt geliebet hette, jaalle zeit große freüde gehabt, wenn sie mich nur bey sich leyden wollen, dahatt mich der König ambrassirt, gebetten, das vergangene zu vergehen, undthatt mir seine gnade versprochen, lachte auch, wie ich gantz natürlich zu ihmsagte:si so ns vous avois pas aiins, so n'aurois pa8 tant dar rnaä äsNaintsnon, orozmnt gu'olls m'ostoit vos bormss g-raoos". Endtlich hatt sichalles gar gnädig geendet. Ich habe zu I. M. gesagt, daß wie diß dereintzige trost in meinem nnglück were, so könte ich nicht laßen, E. L. solches

st Mküllss.