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diesem Blatte der drohende Tod geschildert wird, hat aufeinem andern schon der Mord seinen Anfang genommen.Wir sehen hier den Heiligen vor einem im Freien errichtetenAltar, ans dem der Kelch steht, aus welchem er vielleichteben das Abendmahl ausgetheilt hat. Im Hintergründeziehen die Heiden mit Bogen und Pfeilen heran. EinzelneMönche sind schon getroffen. Die Christen im Vordergrundgreifen nach den Waffen, um ihren Bischof zu vertheidigen.Bonifacins hält sie mit einer Handbewcgung von jederGewaltthätigkeit ab. Von seinem mächtigen Blicke ge-troffen halten sie ein. Auf dem Boden stehen heilige Ge-fäße und ein Kasten mit Büchern. Ein drittes Blatt zeigtden vollendeten Mord. Während im Hintergründe ein Häuf-lein trauernder Christen abzieht, drängen sich im Vorder-gründe die Mörder an den Leichnam des Heiligen, um sichden Bischofsstab und die geweihten Gefäße anzueignen,aber sie sind bei der Theilung der Beute bereits in Streitgerathen und stehen im Begriff, sich untereinander an-zugreifen.
In dieselbe Zeit fallen noch verschiedene Zeichnungen,die sich in Rethel's Nachlaß gefunden haben. Ich neunezunächst eine kleine Arbeit aus dem Jahre 1831, welcheKreuzfahrer in der Wüste darstellt und verschiedene lebendigbewegte Gestalten aufweist. Vor einem gestürzten Pferdekniet ein Reiter, der den Leib des Thieres öffnet, wahr-scheinlich uni mit dem Fleisch den Hunger zu stillen. An-dere leeren die letzten Reste ihrer Pilgerflasche. Eine dumpfeheiße Stimmung liegt auf Luft und Erdreich.^ Ferner fälltin das Jahr 1832 eine Darstellung Karl Martell's beiTours. Sie zeigt uns ein wildes Stürmen und Kämpfen