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Cardinal Albrecht von Brandenburg und das Neue Stift zu Halle : 1520 - 1541 ; eine kirchen- und kunstgeschichtliche Studie
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Beilage 1.

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Im

Testament von 1503,

zu dessen Abfassung die Krankheit des Erzbischofs den Anlassgab '), bestimmt derselbe da ihm vom Domkapitel eintrechtig-licli zwgesagt und bewilliget ist, uff 3000 gülden zw be-scheiden 1 2 ) 1000 Gulden zu seiner Memorie, 1500 Guldenzw besserung des silberwergks am heiligthumb derselbigenunser thunibkirclien zw Magdeburg, sowie 500 gülden zwbesserung der ornaten im grossen cliore doselbs aimvwenden;und was davon also gebessert und gemacht wirdet, das salmit unser kirclien und unserm angebornen wapenverczeichnet werden.

Dornoch von unserm Silbergeschirre, kleynoten und cley-dern verschaffen wir, das zcurn ersten alle das Silbergeschirre,so uns von beyden unsern capittelen in ankumpft zw denstiften obirgeantwurtit ist, dorzw das uns hernach geschanckt,auch das wir selbs gezcewget und machen lassen haben, ge-trewliclien geteylet und yederm stifte 3 ) das seine widder mitder besserung obirgeantwurtit sal werden, nach ussweysungderselbigen teylung in zcedeln von uns dorobir gemachet.Zcurn andern so sullen alle gülden und silberne kley-nod, sie seyn an moustrancien, bilden, plenarien, kelchen,pacificalien, ampullen und rewchfassen, dergleich auch alleornat, casel, diacon- und subdiacon-röcke, chorkappen, alben,stolen und manipel, auch corporalia, die ittzunder inunser capeilen zw Gebichenstein sein, die wir einsteyls von unsern veterlichen und erbgütern und die andernsust von des stifts Magdeburg gütern geczewget, in diecapelle zwuschen beyden thörmen in unser ert.z-bischoflichen kirchen zw Magdeburg geantwurt

1)Dieweil wir noch nss gnaden des ahneclitige» bey volstendigervornunft sein, wie wol itzd mit blodickeit unsers leibes etwas beladen.Erzbischof Ernst litt an der damals weit verbreiteten Syjjhüis (Hoff-manns Geschichte der Stadt Magdeburg I, 1279.)

2) Es war üblich, dass die Domkapitel den Bischöfen, die nicht wiedie weltlichen Fürsten über das Vermögen des Landes frei verfügenkonnten, eine bestimmte Summe bewilligten, über die sie in ihrem Testa-ment beliebig zu disponieren berechtigt waren. Wir finden dies auchbei Albrecht wieder, cf. sein Testament, Beil. 37.

3) Magdeburg und Halberstadt.