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Figur, der Fides, ersetzt, wie auch eine Inschrift in Versenam Fusse, die, liehen dem Besteller auch den Namen desWerkmeisters nannte, ausgetilgt 1 ). Er hatte gehofft, dasKleinod an den König von England verkaufen zu können, aberdie Verhandlungen hierüber haben zu keinem Resultate ge-führt, und so will er sich bemühen, es anderweit in Londonloszuschlagen. Neben diesem Kreuz — wohl dem goldenenKreuze mit silbernem vergoldetem hohen Fusse eines un-datierten Verzeichnisses 2 ) — hat Hertzheim noch einen„goldenen sanct Michael von eitel Diamanten“ 3 ), ebenfalls mitEdelsteinen reich besetzt und mit Albrechts Wappen versehen,bei sich. Dieses kostbare Stück — im selben Verzeichnisgenau beschrieben und gewiss identisch mit dem „goldenenKleinod S. Michael von Diamanten“, das schon früher einmalin Nürnberg, offenbar bei Braunskorn, versetzt war und vonSchenitz im Jahre 1532 gelöst wird 4 ) — soll Hertzheim er nebsteinem Kreuz oder Gehäus an einer Kette (wohl einem bischöf-lichen Brustkreuz oder Pectorale) einem Hans Bawr für denFall überlassen, dass dieser Albrechts Schuld nicht verlängernwill, doch soll Bawr dafür eine zu einem andern Kreuze ge-hörige Kette und zwei Pontifikalringe, die er offenbar alsUnterpfand für die dargeliehene Summe erhalten hat, zurück-geben.
Welches das Geschick jenes Kreuzes fernerhin gewesenist, wissen wir nicht. Ein andres Kreuz aber wird zumMichaelismarkt (wohl zu Leipzig) 1536 an einen BraunschweigerBürger Arnt Volckenrader für eine vorgestreckte Summe von2000 fl. als Pfand -eingesetzt, von dem es bald in die Händeeines Leipzigers Wolf von Leim hach übergeht. Gleichzeitigwird eine goldene Halskette dem Bischof von Merseburg für4000 Thaler und ein Kleinod mit dem heiligen Mauritius einemHerrn v. Carlowitz für 2000 fl. verpfändet 5 ). Einem andern
1) Auch in den Briefen Herbrots ist von einer Entfernung von WappenConterfei, Schrift und Titel die Bede (Beilage 28 h).
2) Beilage 29, S. 137*. 1
3) ]). h. ganz mit Diamanten übersät.
4) Beilage 9, S. 22*.
5) 3 Notizen im Magdeburger Archiv (Erzst. Mgdb. III, Nachtrag I 28,fol. 8), alle drei stehen auf demselben Bogen und sind von derselben Handmit derselben Tinte, also gleichzeitig - , im Jahre 1536, niedergeschriehen: