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zusammen J ), wie auch Geschenke von fürstlichen Personennicht ausbliehen: spätere Verzeichnisse melden von einemschönen Kästlein von huntem Venedischen Glase, das einGeschenk des Coadjutors Johann Albrecht war 2 ), von der Rippedes heiligen Benno, in Silber gefasst, woran das sächsischeneben dem mecklenburgischen oder, nach einem andern Ver-zeichnis, „frau Kattrin herczogin von Meckelenborgk Wappen“zu sehen war, das also von der Gemahlin Herzog Heinrichsdes Frommen, einer mecklenburgischen Prinzessin, gespendetwar 3 4 * ), sie berichten ferner von einem silbernen, vergoldetenFusse, der gleichfalls das Mecklenburgische Wappen trug“ 1 ), undvon einem silbernen vergoldeten Haupte, das Conrad, derPropst von Imola, hat anfertigen lassen 6 ).
Eines Werkes aber haben wir hier noch zu gedenken, vondem wir zwar keine urkundliche Nachricht haben, das dafüraber durch sich selbst seine Herkunft von Cardinal Albrechtdarlliut: ein goldenes Kusstäfelchen, das sich in derSchatzkammer des Kölner Domes vorfindet und durch denschon erwähnten Kunsthistoriker Domkapitular AlexanderSclmiitgen veröffentlicht ist ü ). In einem architektonischen,giebelgekrönten Aufbau ieigt das Täfelchen von Edelsteinenund ausserordentlich schönen und grossen Perlen umgeben inEmailtechnik ein Bild des Gekreuzigten, zu Füssen des Kreuzesliegt ein Schädel, Maria und Johannes stehen neben demKreuzesstamme, dicht an ihm kniet Maria Magdalena. Zu
1) Luther an Melanchthon, December 1535 (de Wette VI 655): PfaffAlbrecht zu Hall hat den Abtstah zur Zinna und die Monstrantia in Jutterbockmit andern viel Kelchen weggenommen, magna devotione, ita, ut etiamliteras a se signatas in locum reposuerit. Dicunt inagiiam smnmam facereillud pedum abbale et monstrantiam.
2) Beilage 40, S. 194*.
3) Beilage 40, S. 195*. Mitteilungen aus dem germ. NationalmuseiunII 136. — Katharina, Tochter Magnus’ II.,. Schwester Heinrichs V. vonMecklenburg, vermählt mit Herzog Heinrich d. Fr. von Sachsen, lehte1490—1561. Eine Gemahlin eines Mecklenburgischen Herzogs, die denNamen Katharina geführt hätte, gieht es in jener Zeit nicht. Auch war jader h. Benno der Specialheilige des Meissnischen Landes.
4) Beilage 39, S. 186*.
1i) Beilage 40, S. 198*-
6) Zeitschr. für cliristl. Kunst II 1889 Sp. 305 nebst Tafel XXIV, welcheVorder- und liückseite in natürlicher Grösse abbildet.