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Cardinal Albrecht von Brandenburg und das Neue Stift zu Halle : 1520 - 1541 ; eine kirchen- und kunstgeschichtliche Studie
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das Wappen des Bischofs Johann von Naumburg (1492—1517)befinde, wovon freilich die Abbildung nichts sehen lässt (VI, 57).Wohl aber zeigt eine Monstranz das Wappen der Stadt Halle,die rote nach oben geöifnete Mondsichel mit einem gleich-farbigen Stern darüber und einem darunter auf weissemGrunde (II, 11.), und eine silberne Apostelstatue, Jacobus derÄltere, das der Stadt Halberstadt, von weiss und rot gespal-ten, belegt mit einem schwarzen Stäbchen mit einem Wider-haken an jedem Ende (V, 15). Eine silberne r fafel vom Jahre1516 ist das Geschenk eines Herrn von Schönberg (II, 41.;abgebildet Holienzollernjalirbueh 178) l ), ein silbernes Särgleinmit dem Stoibergischen Wappen wohl das des Magdeburgi-schen Hofmeisters Albrechts, des Grafen Botho von Stolbergund Wernigerode (VII, 35.), eine silberne Statuette des hei-ligen Fabian , die am Fusse ein Wappen, gebildet durchzwei rote Balken, belegt mit 3 (2 und 1) weissen Hosen, imgoldenem Felde, trägt, das eines Herrn von Alvensleben(VI, 34), ein anderes mit einem Wappen — einem aufrechtenLöwen, blau in gold, — geziertes silbernes Kleinod das einesGrafen von Solms (VIII, 39). An einem vergoldeten Arme(VI, 28.) ist der Donator mit seinem (undeutlichen) Wappen— in Blau drei unten gezahnte goldene Querbalken, der oberean den oberen Schildrand anstossend — dargestellt, sein Nameaber auf der Abbildung des Liber Ostensionis leider nurzum teil sichtbar: Ijcr S)iberiet) bon fot —; eine Adels-familie, die dieses Wappen führt und deren Name mit Sol-oder Sohl- beginnt, habe ich jedoch nicht ermitteln können.Ebenso ist die Inschrift an den drei sichtbaren Seiten desSockels eines silbernen Johannisbildes: Orden j bruder | Jürgen|wohl unvollständig und dunkel, doch deutet sie in Verbindungmit einem gevierteten Wappen, das auf schwarzem Grundeim 1. und 4. Felde je zwei linke weisse Schrägbalken, im 2.und 3. ein weisses Kreuz aufweist, wohl darauf hin, dass ein

1) In Kneschkes Adelslexieon findet sich unter den Wappen der ver-schiednen Schönbergs, und Schönburgs keins der beiden auf dem AHärchensichtbaren Wappen (am Fasse der Kreuzigungsgruppe kniet betend derStifter, hinter ihm ist ein Wappen schrägliuks geteilt von blau und gelb,in jedem Felde ein goldner Stern, sichtbar; der andre silberne Wappenschildam Postamente ist dreimal schräglinks geteilt).

Redlich, Cardinal Albreclit.

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