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Geschichte der Heraldik : Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft
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Geschichte der Heraldik. II. 5.

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No. 384.

No. 386.

Elisabeth, Gemahlin des Burggrafen Jnedrich vonNürnberg, geb. Gräfin vonMeran; spitzovales Siegelvon 1256 mit der Umschrift: t S. Elizabet. Comitisse.De. Meran (also Jungfrauen-Siegel). Bild: die Damestehend, in der Rechten eine Lilie haltend 1 ).

Luitgard, Gemahlin des Fürsten Johann I. vonMeklenburg geb. Gräfin von Henneberg; Siegel von

1257 mit der Umschrift:..... tgardis. Domin-. Mag-

nopolensis'). Bild: die Dame auf einem Thronstuhle

No. 885.

sitzend, in der Rechten das mittlere HennebergischeWappen (getheilt, oben wachsender Doppeladler, untengeschacht) in der Linken den Schild mit dem Stier-kopf haltend. , ,. , ft ..

Mechtild von Brandenburg, die Gemahlin des UttoPuer hat in ihrem Puitraitsiegel III B 2. b. zu ihrerrechten Seite im Siegelfelde den natürlichen Löwen,der mit einer Hinterpranke ihren Stuhl besteigt unddie linke Vorderpranke in die Hand der Dame legt.Links im Siegelfelde erscheint der BrandenburgischeAdler. Das Siegel, 1257 vorkommend, hat die Umschrift:+ Sigill Mechtildis Docisse. De Brvneswic. et De.Lv»eborh s ), (Nr 886). . m ,

Ein sehr ähnliches Siegel führt die lichter dessoeben genannten Paares, Helene, Gemahlin (damalsWittwe) des Herzogs Albrecht I. von Sachsen, an einerUrkunde vom J. 1262<). Der natürliche Löwe von Braun-

1) Monumenta Zo'lerana Bd. II, S. 38.

2) Meklenb. Siegel No. 50.

3) Neue Siegelzeichnung aus Vossbergs Nachlast.

4) Oetter, Wappenbelustigung IV S. 49.

schweig steht auch hier rechts, der Adler links, beidefrei im Siegelfelde. Der Adler vertritt hier das Her-zogthum Sachsen.

Kunigunde, Gemahlin Rudolfs I. Markgrafen vonBaden, Tochter des Grafen Otto von Eberstein. Siegelvon 1257: Anbetung der heil, drei Könige, ohne Wappen-schmuck 5 ).

Sophia Herzogin von Brabant führt in ihrem Siegelvon 1260 mit der Umschrift: f & Sophie. Filie. See.Elizabet. Ducisse. Brabantie ihr Reiterbild, mit derRechten den Zügel des Passgängers haltend, währendauf der Linken ein Falke sitzt; über dem Kopfe desPferdes fliegt ein Vogel").

Udelhild, Gemahlin des Grafen Friedrich von ZollernSiegel von 1262 mit der Umschrift: f S Uodi . . .mitisse. D. Zolr. Bild: ein natürlicher widersehenderAdler.

Mechtild, Gemahlin des Heinrich II von Ysenburg-Grensau, geb. Gräfin von Hochstaden u. Are; spitzovalesSiegel von 1264 mit der Umschrift: f Sigill. MettilldisDe. Ismburg, Bild: die Dame stehend in der Rechteneine Lilie, in der Linken ein Buch haltend.

Elisabeth, Gemahlin des Burggrafen Friedrich vonNürnberg geb. Gräfin von Meran; Siegel vom J. 1265mit der Umschrift: f S. Dne .... avie. De ... .renberch (das folgende im Siegelfelde:) Elisabet. Bild:die Dame sitzend

Adelheid, Gemahlin des Grafen Dietrich vonCleve;Siegel von 1265 mit der Umschrift: f Sigülum. Aleidis.Comitisse. De. Clev 1 ). Bild: die Dame zu Pferd, aufder Linken einen Falken tragend, ein anderer Falkefliegt unter dem Kopfe des Pferdes; zwischen den Füssendes Pferdes drei Hunde. - Hierzu gehört das auf S. 88Nr. 43 abgebildete Rücksiegel mit der Umschrift: f Con-trasigillum comitisse de Cieve. Bild: Der Cleve'scheSchild.

Imagina, Gemahlin des Gerlach Herrn von Limburg

5) v. Weck, I Taf. 3 No 5.

6) vonL'Estocq, hessische Landes- u. Städtewappen.Titelblatt.

7) Hohenluhe, sphrag. Aphor No. 64.