208
Geschichte der Heraldik. IL 3.
Siegel IV. C. Krafts II. von Hohenlohe vom Jahre vom J. 1320 nach einem Glasgemälde im Dome zu1298. Umschrift: S. Craftonis : Ivnioris : De : Hohen- Kegensburg').lochi)." No. 2«4.
No. 281.
Dasselbe zeigt eine glatt anliegende, fast mit demRande des Helms abschneidende Helmdecke wie wir siein der Züricher Wappenrolle durchweg verwendet finden.
Das Siegel IV. ö. des Theodoricus de Parsperch1298 (Urkunde des Klosters Waldsassen) zeigt einen
No. 282.
sogenannten Gupf, über welchen die, wahrscheinlich ausPelzwerk gebildete Helmdecke gezogen ist.
Siegel der Gräfin Verene, Gemahlin des GrafenHeinrich von Piirstenberg an einer Urkunde des Jahres1318 2).
No. 283-
Wappen der Luck, Regensburger Stadtgeschlecht,
1) Nach Rosshirts Zeichnung {Albrecht, die hohenloh.Siegel Taf. III No. 15) zinkographirt.
2) Vergl. die Anmerkung 1 auf voriger Seite.
Wappen der Wagkader vom J. 1320, ebenfallsnach einem Glasgemälde im Eegensburger Dome *).
No. 286.
Siegel IV. C. des Conrad von Hohenlohe an einerUrkunde von 1322. Umschrift: „f Sigitlvm. Chvnradi.de. Hohenloch" 6 ). Der Helm hat eine mantelartigeDecke; das Siegelfeld ist mit Blumenranken gefüllt.
Löffelholz
3) Zeichnung von Herrn Eugen Frh. v.nach v. Hefner's Musterbuch.
4) Desgleichen. ■
5) Nach Rosshirts Zeichnung (Albrecht, dte Mohen-lohischen Siegel Taf. III No. 13).