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Geschichte der Heraldik. II. 1.
si ruert sich sam si lebtalz er daz ors ersprangtesein chron sich schon erchlangtevon paltikein sein dekke wazalz ich von dem selben lazzalsara waz der wappenrock und schiltBei Albrecht v. Sckar/fenbcrg (Titurel) führt Secufeis•ein Bcidemon auf dem Helm, das sich aufrichtetund neigt, als ob es lebend wäre:
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Von tasme eine pfelle. dariune vert gebilde nach
dein tiereEcidemou daz edel kosteriche
Gesmidet darmit kvnste, vf dem helme fvrt ers
lebeliche
2960 Vnd ist iedoch nicht lebende, reich kvnst daran
erzeigetLebelichen vert ez strebende, so daz von im
vf rihten vnd geneiget.Wirt gesehen in lebelichemwane.Der mira niht zv kvnde het gesagt des wer ovch
ich niht ane
2961 Sin vel mit swambe linde, ist meisterlich gefvllet.Der Zwergkönig Walberan führte auf seinem ge-krönten Helme einen King, an welchem Sonne undMond derart angebracht waren, dass sie den natür-lichen Gang der Himmelskörper am Firmamente nach-ahmten :
827 Ein kröne uf dem helme was
noch liehter denne ein Spiegelglas
von edeln gesteine830 beide gröz und kleine
ein rinc die kröne umbevienc,
der zallen ziten umbe gienc
da was die sunne vorne an,
dar engegen stuont der man835 mit listen was gemachet daz
daz ir ganc also was
als an dem firmament gerihtet;
also waz ez getihtet
reht als der zirkel arcticus840 hilt ez geriht ein meister sus
dannoch wären neben dar an
reht als die merstern stän_ i)
man moht si sehen gerne.845 diu sunn diu an dem zirkel was
diu was polieret als ein glas.
ez was ein karfunkelstein,
der. so gar luter schein
also der morgenröt850 aö diu sunne üf gät
der mäne was ein rubin guot
der bran als ein brinnendiu gluot
gegen dem karfunkel.
861 ouch sult ir wizzen für wardaz die Sterne wären klärswenn diu sunne rehte erscheinan die vil edeln stein865 daz der büschel was so liehtdaz nieman wol mohte niehtWalberänes an gesehenvon der edeln steine brehen.Im Liede vom König Orendel von Trier findet sichfolgende Beschreibung von dem Helmschmuck des KiesenMetwin:
Darzu fürt er eineun heimDer vil stolze tegen schnei
Mit nüntzehen ecken1240 Den fürt derselbe recke
Der was so wol umfangen
Mit vier gülden Stangen
Worent meisterliche buchstaben
Schon und hoffelich ergraben,
Dar uff schwebte also schon
Ein güldine krön
Dar in was gegossen ein linden dolde
Von schönem reinen golde
An der linden was manig bletlin1250 Daran schwebte ein guldin veglin
Das was mit zouber gewürckt dar in
Ein blassbalck mit sechs rören güldin
Wan der rise den blassbalck twanck
Do horte man der vogel sanck
Recht als ob si lebten1255 Und in der lüfften schwebten;
In der linden was gewürckt ein rat,
Also uns dis buch noch saget
Mit tusent güldiner schellen vin1260 Was mochte kluger do gesin! —
Wan der wint von dem blaszbalck wat
Und das rat umbe trat
Und die schellen klungen
Und die vogel sungen,1265 Wer do gewesen aller Seiten sp el
So kund es dem nit glichen ziel
Under der linden (ouch) gestrecket lag
Ein loüvve und ein trach
Ein ber und ein eber schwin, —1270 Was möchte kluger do gesin!
Dar an stunt der wilde man
Für wor ich üch das sagen kan
Von golde recht als er lebte
Und gegen den lüfften strebte
Der rise was Metwin genantDiese künstlichen singenden Vögel auf der Lindewerden auch ausserhalb des Wappenvvesens häufig er-wähnt. Ein solches Kunstwerk steht im Rosengartenzu Worms') und in dem Palaste eines Heiden im Liedevon Wolfdietrich a ).
1) Diese Zeile ist verloren gegangen.
1) Aus einer Handschrift des Rosengarten ausdem 13. Jahrh.:
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In deme rösengarten git diu linde liebten schindar üf gewirket mit listen driu tüsent vogelin195 gesmit üz rotem golde, hol und wiinneclich:
swan sie der wint erwaewet, ir stimme ist vröu-
den rieh,so man den balg diuhet durch die roeren get
der wintoben in der linde da die vögele sint.2) In dem Bruchstücke VI des Wolfdietrich heisst es:
48 Ein linde was gegozzen üf dem palas rieh:obenan saz in den schozzenmanec vogel minneclieh,die warn ergraben waehe mit manegem edeln
' gestein.daz werc was also spaehe mit edelen berliu klein.
49 Durch den stam veste manec rör von silber gienc.üf biz an die este, daz ie ein vogel gevienc.daz was also gerihtet: wen bläsbelg wären darmit meister8chaft gerihtet mit wizem silber klär.
50 Als man die beige ruorte bi der linden riehden wind sie balde fuorten in die roeren wünneclichder begunde danne dringen durch die roeren holund die vögele twingen daz sie alle sungen wol
58 Der wirt hiez ziehen swinde die bläsbeige in dem saldo sungen üf der linden die vögele über al:ieglicher sine wise sanc an der selben stunt,daz Wolfdietrich der spise vergaz in sineui munt.