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Geschichte der Heraldik : Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft
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Geschichte der Heraldik. II. 1.

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Siegel IV B. I. des EdelherrnAhaus an einer Urkunde von 1316.

Bernhard II. von

Nr. 64.

Siegel IV. C. des Grafen Nicolaus II von Schwerinvon 1345. Umschrift: S.' Nicolai. Comitis. Zwerinensisi).Der Schild ist nach links gelehnt, darüber schwebt deren face gestellte Helm mit dem fächerartigen Kleinod.

Nr. 67.

Dr. Georg Tumbült 1 ) beschreibt dieses Bild:aufschräger Vierung der (Kübel-) Helm." DieVierung"ist aber der trichterförmige von unten gesehene Helm-schmuck.

Bei der Ordnung eines aus Figuren in der Mehr-zahl bestehenden Helmschmucks bediente man sich aucheiner quer über den Helm und senkrecht über beideSchläfeseiten gehenden Vorrichtung:

Siegel des Alexander v. Schwerin v. J. 1302 *).

Nr. 66.

Siegel IV. C. des Ritters Eghard von Bruchdorpean einer-Urkunde des J. 1334.

Nr. 68.

Siegel IV. B. 1.Schwerin (f 1327) an

des Grafen Guuzelin VI. voneiner Urkunde von 1313. Um-schrift: S.' G. Filii. N. Comitis. Zwerine 3 ). Der en facegestellte Helm trägt das gegitterte Schirmbrett.

Nr. 66.

Das Helmsiegel des Yan von Kröcher (13 . ., Siegel-stempel) zeigt einen ähnlich geordneten Helmschmuck.Die Vorrichtung ist kranzartig mit einzelnen Federnbesteckt').

Endlich kommt noch der Grat, eine auf dem Scheiteldes Helms angebrachte Vorrichtung zur Aufnahme einerMehrzahl von Figuren vor.

Helmsiegel (IV. B. 1) des Fürsten Heinrich vonMeklenburg vom J. 1300. Umschrift: f Beeret. Dni.Heinrici. Magnopol').

Nr. 69.

Die gratförmige Vorrichtung hebt sich hier, dankder Zwischenschiebung eines dritten Gegenstandes deut-lich von den Federn ab.

1) Westfäl. Siegel d. Mittelalters I. 2. Text zuTaf. XXIII

2) Meklenb. Urkundenb. Bd. 10, S. 659 Nr. 351.

3) Ebenda X 643, Nr. 239.

1) Ebenda X 644, Nr. 243.

2) Siegel des Mittelalters aus den Archiven der StadtLübeck Heft 3. Taf. 1. Nr. 14.

3> Meklenb. Urkundenb. IV 169.