Geschichte der Heraldik. I. 5.
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redliche gründliche Vorführung und Anzeigung habengemeldte Säcke durch gedachten Hn. Hanfs von Rechen-berg in der Ritter-Banck gelraget: Ob sie die vierSchilde gnugsam ausgeführt und derer vollkommenwären? ist ihm aus der Bitter-Banck erkannt, getheiletund gesprochen: Dieweil eine solche redliche aufrichtigeBeweisung und lebendige Vorführung ihrer vier Schilden.wie vermeldet, von ihrem Vätern und Olnnben ohne allenTadel und unverdächtig geschehen, dass dieselben drei SackGebrüdere ihrer Bittermäfsigen Gebnrth und vier Schil-den, die einmahl, das andere, dritte und vierdte, wieRecht und Gewohnheit ausgernffen, und niemand* dar-wider gewesen, gnugsam Vollführung, wie sich dasnach Bitter-Becht eigen und geheischen will, gethanund vollkommen worden seyn, und sollen gehalten wer-den , hinführo aber von männiglichen unbescbulden uu-beredt, unbelästiget und unbekümmert bleiben, von
Beehtswegen, dass wir auch alles in der besten Gestalt,Form und Maafs aus Macht unsers Fürstlichen Ambts,kräfftig erkennen roborirn und bestätigen, hiermit inKraft't und Macht dis Brieffs darüber haben in derBitter-Banck gesessen, die Edlen und EhrenvestenHanfs Bostelwitz, als Marschall und Richter von unsgesatzt, Hanfs Schweinitz von Langenwalda etc. etc.
Dess zu Uhrkund und rechter Wissensehafft habenwir diesen Brieff mit unserm Fürstlichen grössern an-hangenden Insiegel besiegelt verschafft. Geschehen undgeben auf unserm Scliloss zur Liegnitz am Dienstagnach St. Pauli Bekehrung nach Christi unsers HErrnGebnrth im 1528 Jahre.
(„Wie die Wappen im Briefe mit Wortenausgedrucket, also sind sie auch mit den-selben Farben darinnen abgemahlet." Lünig,theatrum ceremoniale. II 1305 f.)