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Das typographische und lithographische Material.
ten in verschiedene Druckereien statt, deshalb kann manche Maschinein einem anderen Lande von grossem Nutzen sein und doch für Deutsch-land weniger passen. Etwas anderes ist es schon mit den Tret-maschinen, für die fast jede grössere Druckerei Verwendung findenwird. Gute Accidenzmaschinen stellten aus: Marinoni, Alauzet,Hughes & Kimber, Letztere solche mit feststehendem Fundamente,auf welches die Form flach eingeschohen werden muss. Auf ihrer„Paragonmaschine“ wird der Bogen unter den Cylinder eingelegt .undoben weggenommen.
Als Pi'incip behauptet siöh in Deutschland immer noch die Kreis-bewegung als die solideste, sie ist aber allerdings auch die kost-spieligere und schwerfälligere. Die Tischfärbung hat bedeutende Fort-schritte gemacht; selbst die Finna König & Bauer hat sich derFabrikation nach diesem System zugewendet, entweder aus Ueberzeugungoder um den "Wünschen der Kunden gerecht zu werden Wäre dasSystem jedoch nicht empfehlenswert!), so sind wir überzeugt, würdediese Firma dem .Drucke von aussen widerstanden haben. Selbstver-ständlich ist die grössere Billigkeit auch für das Publicum von Einflussgewesen. Zu derselben Zeit, wo die Tischfärbung in Deutschland Fort-schritte macht, wird die Cylinderfärbung vielfach in Amerika eingeführt.Jedenfalls haben beide Systeme ihre Vorzüge. Das Eiferen, was seinerZeit gegen die Tischfärbung erhoben wurde, sollte billigerweise gegen-über den von amerikanischen, englischen und französischen Arbeiternmittelst solcher Färbung gelieferten Drucken verstummen, wenn mannicht den Genannten damit eine gewaltige Superiorität über den deut-schen Arbeiter einräumen will, was wahrscheinlich nicht in der Absichtder Eiferer gegen die Tischfärbung gelegen hat. Denn, sind die aus-ländischen Maschinen geringer und ist die Färbung schlechter, somüssen ja die Arbeiter, wenn sie dennoch Gutes liefern, auch doppelttüchtig sein.
Die Tretmaschine. Wir kommen schliesslich auf die „Kleinen“ zusprechen und wie die Extreme sich so oft berühren,, so auch in demPressenbau, denn neben den ganz grossen Zeitungsmaschinen sind esnamentlich die kleinen, welche durch Treten in Bewegung gesetztwerden können und nur einen Arbeiter, in der Regel einen Burschen,zur Bedienung beanspruchen, die hauptsächlich die Aufmerksamkeitder Maschinenfabrikanten und des tyjrograpliischen Publicums in An-spruch genommen haben. Es war ganz natürlich, dass man namentlichin den Ländern, wo die Masse der kleineren Accidenzien für das täg-liche und Geschäftsleben sich ins Colossale steigert, an solche Maschinendachte, namentlich also in Amerika und England, wo es Druckereiengiebt, die sich nur mit der Herstellung solcher „Job“-Arbeiten beschäf-tigen. Man konnte dort nicht, wie in Deutschland, abwarten, bis ein