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Gruppe Y. Textil- und Bekleidungs - Industrie.
Schappes, Floretseiden, Nähseiden undCordonnetseiden.
Die Herstellung 'von Schappe und Floretseide hat im Laufe derletzten Jahre in der Schweiz, in England, Deutschland, Oesterreich,weniger in Frankreich und Italien, eine sehr bedeutende Ausdehnunggenommen.
Das Material zu diesem von der Fabrikation in grossartigemMaassstabe aufgenommenen Artikel liefern die sämmtlichen Seide pro-ducirenden Länder. Derselbe wird zu der Erzeugung von Stoffen, fürSammete und Bänder, auch für Nähseide und Cordonnet verwandt.
Den Umfang der Scbappeproduction verdeutlichen folgende An-gaben :
Es liefern:
Die Schweiz mit
circa
18 Spinnereien
. 940 000 Kg,
England
18
. , 900 000 „
Deutschland ;
14*)
. 528 000 „
Frankreich
8
. 450 000 „
Oesterreich
3
. 150 000 „
Italien
n
3
5 )
. 100 000 „
Russland
2
n
15 000 „
Totalproduction .
. 3 083 000 Kg.
Dabei verdient bemerkt zu werden, dass die gesammte Scbappe-production sich seit 1867 ungefähr verdoppelt hat.
Im Handelskammerbezirk Crefeld kamen im Jahre 1872 116 500 Kgder besten Sorten zur Verwendung. Näh- und Stickseide liefern Frank-reich, Deutschland, die Schweiz, Oesterreich, Italien und Belgien.
Frankreich,. Die Fabrikation in Schappe hat eigenthiimlicherWeise in Frankreich nie rechten Boden finden können. Die Seidenwaaren-industrie bezieht dort ihre Schappe vorzugsweise aus der Schweiz undDeutschland, Eisass, England und Oesterreich. Das Haus JaricotVeuve & fils in Lyon stellte schöne gefärbte Schappe aus, sonst hattenfranzösische Schappespinnereien die Weltausstellung nicht beschickt.In Nähseiden dagegen waren die reichhaltigen Colleetionen der HäuserE. Chardin in Pai’is, P. G. Plailly in Paris, sowie Monnier-Lichairein Nimes (Gard) von grossem Interesse.
b Wovon zwei Spinnereien Baseler Handelslierren gehören.