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Section III. Wein, Bier etc. I. Wein.
etwas geringer aus, aber der Preis dieser Weine stebt fast immer er-heblich höher. Die Ortenauer Sorten, als Klingelberger, Neuweirer,Vornhalter, die Rothweine von Zell und Affenthal sowie von der Berg-strasse (Lützelsachser)' sind ebenfalls sehr bekannt. Die Weine desKreises Mosbach (Tauber-, zum kleinen Theile Main- und Neckarweine)erfreuen sich nicht eines solchen Rufs, können aber bei guter Behand-lung als meist milde, angenehme und doch kräftige Sorten gelten.Der Rebbau wirft dort im Ganzen eine geringe Rente ab, ja in manchenGemarkungen werden durchschnittlich kaum der Arbeitslohn sowie dieübrigen baaren Auslagen gedeckt, indem in sehr vielen Lagen die Rebendurch Frühlingsfröste, zuweilen auch durch die Winterkälte leiden.Ferner lässt im Ganzen die dortige Kellerwirthschaft Manches zuwünschen übrig, nicht wenige Producenten stehen in dieser Beziehungnicht denjenigen in den übrigen Landestheilen gleich. NachstehendeTabelle giebt über die Grösse des Weinbergareals sowie des Durchschnitts-ertrags pr. Ilectare Auskunft.
1871
Durchschnittsertrag in
Kreise
Hectaren
Hl pr. Hectare
Weinberge
1869
1870
1871
Constanz (Seewein).
2 018
38-3
37-9
49'6
Waldshut.
566
41-6
27-5
58'3
Lörrach (Markgräfler ohne AmtStaufen).
1 868
36-2
49'2
126'6
Freiburg (Markgräfler vomAmte Staufen, Kaiserstuli-1er, Glothertliäler undBreisgauer).
4 900
36-7
37-5
75-0
Offenburg (Ortenauer) ....
*2 048
19-6 •
31'2
35-8
Baden (dito).
1 607
20-4
23-3
26*2
Karlsruhe.
1850
16-7
21-7
11*2
Mannheim (Bergsträsser) . . .
336
6-7
14-6
12-5
Heidelberg..' .
1 250
17-1
25-4
13'3
Mosbach (Tauberwein) ....
3791
16-7
12-1
2-9
Grossherzogthum Baden
20 234
26-7
29-1
44*6
Der Rebbau bat in diesem Lande seit 1865 nur um USIIectarenzugenommen; für den Zeitraum 1865 bis 1871 berechnet sich derjährliche Durchschnittsertrag von einer Hectare auf 37’1 Hl und diegesammte Jahresproduction auf durchschnittlich 747 000 Hl, gegen400 422 III im Jahre 1865 und 1 008 331 Hl im Jahre 1866.
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