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1 (1874)
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249
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Section III. Wein, Bier etc. I. Wein.

zwar einige Weine unter diesen ungünstigen Verhältnissen etwas Notligelitten haben mögen, so liess sich doch leichterkennen, dass eine nichtrichtige Behandlung die hauptsächlichste Ursache war.

Einige ältere Weine, 1854er, 1860er, 1862er, 1865er und 1866er,aus dem Departement Ilerault hatten schon bedeutend abgenommen,so dass man schliessen muss, sie eigneten sich nicht für ein längeresLagern. Wahrscheinlich ist dies aber durch ihre jetzige Behandlungbedingt und bei einer geeigneten Abänderung derselben würde ilire Halt-barkeit vermuthlich grösser sein. So dürfte sich empfehlen sowohlbei der Gährung durch einen Senkhoden die Trester, als auch dieWeine nachher sorgfältiger vor der Einwirkung der Luft zu schützen.Wie bereits erwähnt, waren die französischen Weissweine ebenfalls ingrosser Zahl ausgestellt. Befanden sich zwar manche vorzüglicheProben darunter, so steht doch fest, dass Frankreich weder in Bouquet-weinen Deutschland, noch in den süssen Spanien und Portugal vollständigerreicht.

Bei der Prüfung ertheilte die Jury die Noten 1, 2, 3 und Nr. 0.Nr. 1 war die beste, Nr. 3 wurde solchen Weinen gegeben, welchekeine erheblichen Fehler hesassen und Nr. 0 deutete an, dass die betref-fenden Proben entweder verdorben waren oder irgend einen wesentlichenFehler erkennen Hessen. Es ist nun nicht ohne Interesse, die denWeissweinen aus Frankreich ertheilten Nummern mit jenen der Roth-weine desselben Landes zu vergleichen; man 'erkennt sofort, dass dieersteren erheblich ungünstigere Resultate ergaben als die letzteren,wie aus folgender Tabelle hervorgeht. Es erhielten:

Nummer.

Anzahl

cler 'Weissweine

Anzahl

der Hotliweine

absolute

relative

absolute

relative

Nr. 1 . . .

11

7-6

62

18*5

» 2 . . .

45

30-8

116

34-7

» 3 . . .

40

2V4

104

31-2

0 . . .

50

34-2

52

. 15-6

Total

146

100-0

334

ioo-o

Der am häufigsten vorkommende Fehler der französischen Weiss-weine war ihr, durch starkes Einbrennen der Fässer, bedingter hoherGehalt an schwefliger Säure, dessen Nachtheile bereits ausführlicheErörterung fanden und sich bald in höherem, bald in geringerem Gradebemerkbar machten. Ferner waren nicht wenige der Proben wieder