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Section III. Wein, Bier etc. I. Wein.
zwar einige Weine unter diesen ungünstigen Verhältnissen etwas Notligelitten haben mögen, so liess sich doch leichterkennen, dass eine nichtrichtige Behandlung die hauptsächlichste Ursache war.
Einige ältere Weine, 1854er, 1860er, 1862er, 1865er und 1866er,aus dem Departement Ilerault hatten schon bedeutend abgenommen,so dass man schliessen muss, sie eigneten sich nicht für ein längeresLagern. Wahrscheinlich ist dies aber durch ihre jetzige Behandlungbedingt und bei einer geeigneten Abänderung derselben würde ilire Halt-barkeit vermuthlich grösser sein. So dürfte sich empfehlen sowohlbei der Gährung durch einen Senkhoden die Trester, als auch dieWeine nachher sorgfältiger vor der Einwirkung der Luft zu schützen.Wie bereits erwähnt, waren die französischen Weissweine ebenfalls ingrosser Zahl ausgestellt. Befanden sich zwar manche vorzüglicheProben darunter, so steht doch fest, dass Frankreich weder in Bouquet-weinen Deutschland, noch in den süssen Spanien und Portugal vollständigerreicht.
Bei der Prüfung ertheilte die Jury die Noten 1, 2, 3 und Nr. 0.Nr. 1 war die beste, Nr. 3 wurde solchen Weinen gegeben, welchekeine erheblichen Fehler hesassen und Nr. 0 deutete an, dass die betref-fenden Proben entweder verdorben waren oder irgend einen wesentlichenFehler erkennen Hessen. Es ist nun nicht ohne Interesse, die denWeissweinen aus Frankreich ertheilten Nummern mit jenen der Roth-weine desselben Landes zu vergleichen; man 'erkennt sofort, dass dieersteren erheblich ungünstigere Resultate ergaben als die letzteren,wie aus folgender Tabelle hervorgeht. Es erhielten:
Nummer.
Anzahl
cler 'Weissweine
Anzahl
der Hotliweine
absolute
relative
absolute
relative
Nr. 1 . . .
11
7-6
62
18*5
» 2 . . .
45
30-8
116
34-7
» 3 . . .
40
2V4
104
31-2
„ 0 . . .
50
34-2
52
. 15-6
Total
146
100-0
334
ioo-o
Der am häufigsten vorkommende Fehler der französischen Weiss-weine war ihr, durch starkes Einbrennen der Fässer, bedingter hoherGehalt an schwefliger Säure, dessen Nachtheile bereits ausführlicheErörterung fanden und sich bald in höherem, bald in geringerem Gradebemerkbar machten. Ferner waren nicht wenige der Proben wieder