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Gruppe IV. Nahrungs- und Genussmittel etc.
zu nehmen scheint. So führten 1872 die erstere 6854 Ctr., die letztere'2059 Ctr. C-acao aus, Ende desselben Jahres notirte sich der Preis zu80 Franken pr. 100 Kg zu Martinique und zu 95 Franken in deranderen Colonie.
Schliesslich sind noch die Muster von der Insel St. Tliome in derportugiesischen und in der niederländischen Abtheilung jenevon Java, von guter 'Qualität, wie bekannt, zu erwähnen.
Thee.
In der Collectivausstellung der kaiserlichen Regierung fanden sichviele Muster vbn grünem, schwarzem und Ziegelthee aus allen wich-tigen Bezirken Chinas vor; viele derselben hatten aber wahrscheinlichdurch den Transport oder bei dem Aufbewahren gelitten und so übtediese Sammlung keine besondere Anziehungskraft aus. Auch lagenkeine statistischen Angaben über den Umfang der Production sowohlals der Ausfuhr dieses so wichtigen Artikels vor und so bleiben immernoch die sehr von einander abweichenden Angaben verschiedener Au-toren unaufgeklärt.
Grösseres Interesse erregten die auf eigenen Plantagen gebautenTheesorten von J. -A. Niemtschinoff zu Kiachta in der russischenProvinz Traesbaikal. Sie sind das Ergebniss recht versprechenderVersuche unter weniger günstigen klimatischen Verhältnissen.
Japan stellte ebenfalls viele Proben aus, die meistens dem cliine-nischen grünen Thee ähnlich waren. In Europa kennt man. bis jetztdie japanesischen Sorten noch wenig, zuverlässige Erfahrungen überihre Qualität liegen deshalb nicht vor. Die Ausfuhr nach Amerika hatbereits ansehnliche Dimensionen erreicht und ist nach den Angabendes Specialkatalogs im Steigen begriffen; so betrug der Werth desexportirten Thees im Jahre 1870 3 848 231 Dollars und 1871 4 651 292Dollars. Auch auf den europäischen Märkten ist derselbe bereits er-schienen und voraussichtlich wird er bei regerem Verkehr mit Japanbald ein bedeutender Handelsartikel sein.
Sehr beachtenswerth waren die zahlreichen Proben aus Brittisch-Indien und den holländischen Golonien in Ostindien. Die letzte-ren stammten von mehreren Plantagen auf Java, wo 1871 916 767 KgThee producirt wurden, und zeichneten sich meistens durch Reinheit-sowie eine recht sorgfältige Bereitung aus. Die Javasorten haben inneuerer Zeit auch in Deutschland Eingang gefunden, stehen aber denchinesischen an Wohlgeschmack etwas nach, obgleich sie stärker undherber sind als die letzteren.
In dem grossen indischen Reiche Englands schenkt man dieserCultur viele Aufmerksamkeit und hat dieselbe wieder in den letztenJahren erheblich ausgedehnt, besonders im oberen Pendschab, in den