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1 (1874)
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Gruppe I. Section II. Eisenhüttenwesen.

des ausgezeichneten Spiegeleisens aus den Hütten des Siegener Lan-des und der Miihlhofer-Hütte am Ehein.

Auch aus Oesterreich werden hervorragendeProducte des Hoch-ofenbetriebs vorgeführt, so namentlich das halbirte und weisse Roheisen,sowie graues Bessemerroheisen der Hüttenberger-Eisen Werbe-gesellschaft in Klagenfurt-, das lediglich aus Frischschlacke dar.gestellteTtoheisen von Baron von Silbernagel zu Waidich, das Holzkohlen-roheisen der Innernberger Hauptgewerkschaft von Ilieflau undEisenerz und das tiefgraue, zum Bessemerstahl besonders geeigneteKoksroheisen derselben Gesellschaft von Schwechat, das manganhaltigeSpiegeleisen der Krainschen Industriegesellschaft u. a. m.

Aus Ungarn sind besonders interessant die Bruckprobeil vonWeisseisen, welches die k. k. priv. österreichische Staatseisen-bahngesellschaft zu Anina aus geröstetem Manganeisenerz vonder Grube Tilfa pobulni zu Oelenyst erbläst.

In der französischen Ausstellung zeichnen sich besonders dieBruchproben von Roheisen der grossartigen Werke von Schneider& Co.zu Creuzot in allen Nuancen vom tiefgrauen bis zum weisskörni-gen und Spiegeleisen aus,.von Harel & Co. zu Givers und Viennedurch vorzügliches Spiegeleisen,, von Marquise (Pas de Calais).

Aus Italien bleiben zu erwähnen die Spiegeleisenproben vonRitter Andreas Gregorini zu Lovere, Johann Damioli zuPisogne, Calino Ragazzoni&'Co. zu Brescia.

Auch von den russischen Hüttenwerken, namentlich denen desStaats und des Fürsten Paul Demidoff, sowie von Nicolas Pu-tiloff sind RoheiBenproben,. auch von Spiegeleisen in. schöner Qualitätausgestellt.

Die Producte der belgischen Eisenindustrie sind sämmtlich derGruppe VII. eingereiht, wobei nur vereinzelt Roheisenproben erscheinen,indem man mehr darauf Bedacht genommen hat, Fertigfabrikate vor-zuführen.

5- Nebenproduete aus den Hochöfen-

Aus den zinkischen und bleiischen mulmigen BrauneisenerzenOberschlesiens wird das-Zink und das Blei vielfach als Nebenproductgewonnen, jenes in dem. von der Gicht abgeführten und aufgefangenenZinkstaub, sowie in dem an. den Wänden des Ofens sich ansetzendenZinkschwamm, dieses unterhalb des Bodensteins, welcher zu diesem Zweckabsichtlich mit ganz engen Canälen hergestellt wird, aus welchen dasBlei tropfenweise herausquillt, durch Erwärmung von aussen flüssigerhalten und in einen Sammelraum zusammengeführt wird.

Auf der Georg-Marien-Hütte bei Osnabrück und der Gtermania-Hütte zu Grevenbrück stellt man aus den Schlacken der HochöfenZie'gel dar, welche ein vorzügliches Baumaterial liefern und zur