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1 (1874)
Entstehung
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Gruppe I. Section I. A. Bergbau.

durch einen Verticalschnitt in zwei Theile getheilt, von denen der eine ver-senkbar hergestellt ist, so dass die Lagerung des Erzvorkommens unddes Nebengesteins, sowie die hier geführten Gewinnungsarbeiten ersicht-lich werden; ausserdem ist ein Horizontalschnitt durch die Ebenhöhe,d. i. die Grenze zwischen der Innerberger und Vorderberger Berechti-gung geführt, der oberhalb dieses Schnittes liegende Theil ist zumAbheben eingerichtet und auch auf dem Horizontalschnitt - die Lage-rung eingezeichnet, so dass ein völlig klares Bild gewonnen wird.In dem Pavillon von Stark findet sich das Modell einer Ablagerungvon Schwarzkohlen in Böhmen, welches durch Glas und dazwischengespannte Fäden die Lagerungsverhältnisse veranschaulicht. Zu er-wähnen ist hier auch das Modell des Comstockganges in Nevada(Nordamerika) mit dem Sutro-Tunnel, welcher zu dessen Lösungprojectirt ist; der Maassstab ist indess zu klein, um eine befriedigendeAnschauung zu gewähren, obwohl beigefügte Karten unterstützendwirken.

Ueber die Aus- und Vorrichtung sowie den Abbau'der Lagerstät-ten aller Art sind zahlreiche Grubenbilder in fast allen Abtheilun-gen der Ausstellung ausgehängt; sie hier aufzuzählen oder nur zu er-wähnen würde den gesteckten Raum weit überschreiten. Es sei nurbemerkt, dass das Grubenrisswesen auch in Ländern, welche sich imAllgemeinen eines grossartigen Bergwerksbetriebes zur Zeit noch nichterfreuen, ausgebildet ist, wie die Grubenbilder der Quecksilbergruben vonVallAlta in Italien, von den Kupfererzgruben des Vicomte Masonde San Domingos in Portugal, der Quecksilbergruben von Almadenund der Kupfererzgruben von RioTinto in Spanien, von den Stein-kohlengruben von S. Poliakoff bei Taganrog in Russland bewei-sen. Von den französischen Gruben repräsentirt sich allein die derGesellschaft von Grand Combe (Dep. de Gars), England ist indieser Beziehung gar nicht vertreten, während aus Belgien die vortreff-lichen Grubenpläne der Gesellschaften von Mariemont und Bas-coup aushängen, welche erläutert sind durch ein Relief der Tagessitua-tion im Maassstabe von 1 Millimeter zu 1 Meter, aus welchen zu er-kennen ist, dass die Producten- undMaterialwirthschaft des gesammtengrossen Grubengebietes auf einen Punkt concentrirt ist, indem dieProduete von den einzelnen Förderschächten durch .Ketten ohne Endedem Verladungspunkte zugeführt, während die Materialien von hieraus nach den einzelnen Betriebspunkten vertheilt werden. Auch inBezug auf die Ausrichtung und den Abbau hat man verschiedentlichdurch Modelle der Anschauung zu Hilfe kommen wollen. Erwähntmögen werden das Modell eines Pfeilerabbaues auf einem Rech-ten im Wurmrevier bei Aachen, das Modell über den Abbaumächtiger Flötze in Böhmen im Pavillon von Stark, ganz be-sonders aber die schönen vom k. k. österreichischen Finanzministerium